Gustav Einecke (* 10. Februar 1877 in Schönebeck; † 23. November 1968 in Weilburg) war ein deutscher Hochschullehrer, Bergwerksdirektor und Fachschriftsteller.
Gustav Einecke absolvierte nach dem Abitur am Gymnasium in Magdeburg ein Studium an der Bergakademie Berlin und der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin sowie an der Handelshochschule in Frankfurt am Main. Seit 1898 war er Mitglied der Studentenverbindung AV Schlägel und Eisen Berlin. Er promovierte 1906 zum Dr. phil. und war Bergassessor bei der Geologischen Landesanstalt und hatte einen Lehrstuhl an der Bergakademie in Berlin. Einecke wechselte in das Revier des Saarlandes und wurde 1910 Berginspektor bei der Berginspektion Friedrichsthal, die zur Bergwerksdirektion Saarbrücken gehörte.

Von 1916 an war Einecke als Bergwerksdirektor Vorsteher der Friedrich Kruppschen Bergverwaltung und von 1924 auch Direktor des Tochterunternehmens Sieg-Lahn-Bergbaugesellschaft, Betreiber der Grube Zollhaus. Er unternahm zahlreiche geologische und bergmännischen Studienreisen durch Europa, Afrika und Asien.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Einecke, Gustav |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bergwerksdirektor und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 10. Februar 1877 |
| GEBURTSORT | Schönebeck |
| STERBEDATUM | 23. November 1968 |
| STERBEORT | Weilburg |