Gustav Regelmann

Gustav Regelmann (* 10. September 1880 in Gerabronn; † 24. Februar 1947 in Rottweil) war ein württembergischer Oberamtmann und Landrat.

Leben

Gustav Regelmann studierte Jura in Tübingen, 1902 legte er die erste und 1904 die zweite Staatsprüfung ab. Ab 1898 war er Mitglied der Studentenverbindung Tübinger Königsgesellschaft Roigel (1933–1935 Tübinger Burschenschaft Roigel). 1904 trat er in die württembergische Innenverwaltung ein, 1910 wurde er Amtmann beim Oberamt Urach. 1921 wechselte er als Oberamtmann und Amtsvorstand zum Oberamt Rottweil. 1928 erhielt er die Amtsbezeichnung Landrat. 1933 trat er der NSDAP bei. 1940 ging er als Oberregierungsrat und Berichterstatter ins Innenministerium nach Stuttgart. Ab 1943 war er krankheitsbedingt dienstunfähig, 1946 trat er in den Ruhestand.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 388.
  2. ↑ Wolfram Angerbauer (Redaktion): Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1213-9, S. 452.
Personendaten
NAME Regelmann, Gustav
KURZBESCHREIBUNG deutscher Kommunalpolitiker
GEBURTSDATUM 10. September 1880
GEBURTSORT Gerabronn
STERBEDATUM 24. Februar 1947
STERBEORT Rottweil