Gustav von Scheele

Gustav Angelo von Scheele (* 20. Oktober 1844 in Münster; † 6. April 1925 in Reinersdorf) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.

Leben

Grab des Landrats Gustav Angelo von Scheele an der Schrotholzkirche in Reinersdorf

Gustav von Scheele studierte an der Friedrichs-Universität Halle Rechtswissenschaft. 1865 wurde er Mitglied des Corps Marchia Halle. Nach Abschluss des Studiums trat er in den preußischen Staatsdienst ein. 1880 wurde er Landrat des Kreises Schildberg. Mit der Schaffung des neuen Kreises Kempen in Posen wurde er 1887 dessen Landrat. Das Amt hatte er bis 1910 inne. Zudem war er von 1901 bis 1903 Landrat des Kreises Ostrowo.

Landrat von Scheele war mit der Familie von Reinersdorff befreundet, die auf Schloss Reinersdorf lebte. Dieses in der schönsten Gegend des Kreises Kreuzburg gelegene Schloss war ein Lieblingsaufenthalt des Landrats. An der Schrotholzkirche St. Hedwig am Rande des Schlossparkes in Reinersdorf wurde Gustav Angelo von Scheele beerdigt.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Marcelli Janecki: Handbuch des preußischen Adels, Erster Band. Verlag E. S. Mittler, Berlin 1892, S. 521.
  2. ↑ Personen (Oberpräsidenten, Reichsstatthalter, Regierungspräsidenten, Landräte, Oberbürgermeister usw.) - Sche auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  3. ↑ Kösener Korpslisten 1910, 99/284
  4. 1 2 Landkreis Kempen (Wartheland) Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  5. ↑ Landkreis Ostrowo Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  6. ↑ Evangelische Schrotholzkirchen in OS. In: Oberschlesien im Bild, Jg. 1928, Heft 47, S. 5–6 (Digitalisat, abgerufen am 25. Mai 2026).
Personendaten
NAME Scheele, Gustav von
ALTERNATIVNAMEN Scheele, Gustav Angelo von (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Verwaltungsbeamter
GEBURTSDATUM 27. Oktober 1844
GEBURTSORT Münster
STERBEDATUM 6. April 1925
STERBEORT Reinersdorf