| HK P10 | |
|---|---|
| Allgemeine Information | |
| Zivile Bezeichnung | USP Compact |
| Militärische Bezeichnung | P10 |
| Einsatzland | Deutschland |
| Entwickler/Hersteller | Heckler & Koch |
| Waffenkategorie | Pistole |
| Ausstattung | |
| Gesamtlänge | 173 mm |
| Gesamthöhe | 127,5 mm |
| Gesamtbreite | 34 mm |
| Gewicht (ungeladen) | 0,73 kg |
| Visierlänge | 135 mm |
| Lauflänge | 91 mm |
| Technische Daten | |
| Kaliber | 9 × 19 mm |
| Mögliche Magazinfüllungen | 13 Patronen |
| Visier | Offene Visierung |
| Verschluss | modifiziertes Browning-System |
| Ladeprinzip | Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf |
| Listen zum Thema | |
Die HK P10 ist eine vom Waffenhersteller Heckler & Koch produzierte Pistole. Es handelt sich um einen Rückstoßlader mit einer Browning-Verriegelung. Die Pistole ist in einigen deutschen Bundesländern die Standard-Polizei-Dienstpistole. Sie wird auch in den entsprechenden Justizvollzugsanstalten eingesetzt.
Die P10 ist eine Variante der „USP Compact“ (Universale Selbstlade-Pistole). Sie war die erste Pistole, die den Anforderungen der technischen Richtlinie „Pistolen“ der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) genügte und durch sie zertifiziert wurde.
Die Polizei des Saarlandes führte ab 1998 die P10 ein. Die Pistole wird dort ab 2024 bis 2028 von der SFP9 ersetzt. Die Polizei in Sachsen und Thüringen verwenden auch die P10, wobei in Sachsen die SFP9 auch eingeführt wird.