| Hamba Khale! | ||||
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| Studioalbum von Gato Barbieri & Abdullah Ibrahim | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
1968 | |||
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Togetherness, Freedom, Arista | ||||
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Format(e) |
LP, CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
3 | |||
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31:30 | ||||
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Besetzung |
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Mario Nicolao | ||||
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Studio(s) |
Fonorama Studios, Mailand | |||
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Hamba Khale! ist ein Musikalbum von Gato Barbieri und Abdullah Ibrahim. Die am 16. März 1968 in den Fonorama Studios in Mailand entstandenen Aufnahmen erschienen 1968 als Langspielplatte zuerst auf dem kleinen italienischen Label Togetherness. In den 1970er-Jahren wurden die Aufnahmen von Labels wie Freedom, Arista Records, Affinity und Black Lion Records wiederveröffentlicht.
„Ende der 1960er-Jahre eroberte der Avantgarde-Jazz die Welt, und Gato Barbieri spielte dabei eine Schlüsselrolle“, notierte Hank Shteamer. Nachdem er mehrere Jahre mit dem Quintett von Don Cherry auftrat, arbeitete der argentinische Saxophonist in Europa auch mit dem südafrikanischen Pianisten Abdullah Ibrahim (damals noch unter dem Namen Dollar Brand) zusammen. Das Album wurde in späteren Jahren auch unter den Titeln „Confluence“ und „Alone Together“ veröffentlicht.
Barbieri habe mit Abdullah Ibrahim (ehemals Dollar Brand) zusammen 1968 ein ungewöhnliches und faszinierendes Duo-Album vorgelegt, meint Hank Shteamer. Das erste und längste Stück, Ibrahims „The Aloe and the Wild Rose“ – basierend auf einem Gedicht des südafrikanischen Schriftstellers Adam Small – sei eine unheilvolle Rubato-Ballade, die sich allmählich zu einem düsteren Thema steigert. Ibrahim spiele zusätzlich Cello, und an einigen Stellen würde Barbieri seinen charakteristischen, schrillen Schrei erklingen lassen, der eine schaurige Wirkung erziele. Dollar Brands „Hamba Khale“ sei in jeder Hinsicht das genaue Gegenteil: eine kurze, melodische Fanfare ohne Improvisation. Die zweite Seite hingegen enthalte zwei Eigenkompositionen von Barbieri: „To Elsa“ – der italienischen Schriftstellerin Elsa Morante gewidmet und bei dem jeder Musiker die Hälfte des Stücks unbegleitet spiele – und „81st Street“, wo der Saxophonist über einem betörenden 9/4-Piano-Vamp sein ganzes Können zeige. „Ich schreie nicht aus den Gründen, aus denen Pharoah Sanders schreit“, schreibt Barbieri in den Liner Notes einer LP-Edition, und dieses Album würde beweisen, dass sein Zugang zu den Grenzen des Jazz-Saxophons ganz und gar sein eigener war.