Hans-Georg Hofer

Hans-Georg Hofer (* 1971 in Hartberg) ist ein österreichischer Medizinhistoriker.

Leben

Nach dem Lehramts- und Doktoratsstudium (1990–2000: Geschichtswissenschaften) an der Karl-Franzens-Universität Graz war er von 2000 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter/Assistent am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Freiburg. Nach der Promotion 2000 zum Dr. phil. an der Karl-Franzens-Universität Graz war er von 2006 bis 2013 wissenschaftlicher Angestellter am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn. Nach der Habilitation 2010 an der Universität Bonn (venia legendi für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte) ist er seit 2015 Professor (W3) für Geschichte und Theorie der Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Theorie der modernen Medizin; innere Medizin und klinisch-therapeutische Forschung im 20. Jahrhundert, Medizin nach 1945: Kontinuitäten, Wandlungsprozesse, Internationalisierung, Psychiatrie und Nervenheilkunde im Zeitalter der Extreme, Medizin und Geschlecht: Altern und Andrologie und Universitäts- und Fakultätsgeschichte: Münster, Bonn, Freiburg, Wien.

Seit 2011 führte Hofer umfangreiche Forschungen zur Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit durch. 2020 wurde er zum Ehrenmitglied der DGIM ernannt.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 DGIM Ehrenmitglied 2020. Hans-Georg Hofer. In: dgim.de. Abgerufen am 14. August 2023.
Personendaten
NAME Hofer, Hans-Georg
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Medizinhistoriker
GEBURTSDATUM 1971
GEBURTSORT Hartberg