Hans-Hermann Groothoff (* 11. September 1915 in Lüneburg; † 3. April 2013 in Königswinter) war ein deutscher Pädagoge und Hochschullehrer.
Hans-Hermann Groothoff begann nach Arbeits- und Wehrdienst 1939 an der Universität Freiburg/Br. mit dem Studium der Fächer Philosophie, Pädagogik und Germanistik. Während des Zweiten Weltkriegs war er allerdings von 1939 bis 1946 als Soldat im Kriegsdienst bzw. Gefangenschaft. Von 1946 bis 1951 setzte er dann sein Studium an der Universität Hamburg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fort. In Kiel promovierte er 1951 bei Ludwig Landgrebe zum Dr. phil. im Fach Philosophie. Von 1948 bis 1954 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. Als außerplanmäßiger Dozent lehrte er von 1950 bis 1969 an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg. Von 1959 bis 1963 war er Professor an der Pädagogischen Hochschule Hannover und wurde 1961 Rektor dieser Hochschule. Anschließend wechselte er an die Universität zu Köln, hier hatte er von 1963 bis 1980 eine ordentliche Professur für Pädagogik inne.
Groothoff arbeitete vor allem auch auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung. 1983 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität der Bundeswehr Hamburg, wo er beim Aufbau des Faches Pädagogik tätig war. Er gehörte zu den führenden Mitarbeitern der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.
Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zur allgemeinen Pädagogik und Erwachsenenbildung gehörten u. a. auch Lexika. Er gab Schriften anderer Erziehungswissenschaftler heraus und veröffentlichte 2001 seine Lebenserinnerungen.
Festschrift
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Groothoff, Hans-Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 11. September 1915 |
| GEBURTSORT | Lüneburg |
| STERBEDATUM | 3. April 2013 |
| STERBEORT | Königswinter |