
Hans-Peter Stratz (* 20. April 1950 in Freiburg im Breisgau) ist ein ehemaliger Ringer aus der Bundesrepublik Deutschland.
Der 1,84 Meter große Freistilringer Hans-Peter Stratz kämpfte zunächst für den ASV Vörstetten. Nach zwei Jahren beim ASV Schorndorf, mit dem er 1975 Deutscher Mannschaftsmeister wurde, kehrte er 1976 zum ASV Vörstetten zurück. Anfang der 1980er Jahre kämpfte er für den SV Triberg.
Stratz trat bis 1974 im Halbschwergewicht an. Bei den Deutschen Meisterschaften war er 1973 Zweiter hinter Hubert Krämer und 1974 Zweiter hinter Peter Neumair. 1975 wechselte er ins Schwergewicht und wurde hier von 1975 bis 1978 Deutscher Meister. Seinen fünften Meistertitel gewann er 1981.
Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal profitierte Stratz von einem Freilos in der ersten Runde. In der zweiten Runde unterlag er dem Iraner Reza Sokhtesaraie. Nach einer Drittrundenniederlage gegen den Japaner Kazuo Shimizu schied Stratz aus und belegte den siebten Rang. Ebenfalls Siebter wurde Stratz 1978 bei den Europameisterschaften in Sofia.
Stratz hat den Beruf des Betonbauers erlernt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stratz, Hans-Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ringer |
| GEBURTSDATUM | 20. April 1950 |
| GEBURTSORT | Freiburg im Breisgau |