Hans Dollinger (* 5. Februar 1929 in Biberach an der Riß; † 13. November 2022) war ein deutscher Schriftsteller, Sachbuchautor und Herausgeber.
Dollinger war zunächst Buchhändler und wurde dann Journalist. Von 1958 bis 1962 arbeitete er als Redakteur für die Zeitschrift Die Kultur, dann zog er nach München, wo er als Lektor und freier Autor tätig war. Dollinger publizierte vor allem populärwissenschaftliche Bücher zur Zeitgeschichte.
Im Jahr 1958 lernte er Oskar Maria Graf kennen. Nachdem Graf 1967 verstorben war, veröffentlichte Dollinger mehrere Bücher über den Schriftsteller. 1975 begann er mit der Herausgabe einer 18 Bände umfassenden Graf-Werkausgabe. Zusammen mit der Bayerischen Staatsbibliothek erarbeitete Dollinger eine Ausstellung zu Oskar Maria Graf, die von 1977 bis 1988 in 32 Städten präsentiert wurde. 1992 war er Mitbegründer und bis 2008 Vorstandsmitglied der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft.
Dollinger wurde Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller und Mitglied des PEN-Zentrums. 2004 verlieh ihm die Stadt München für besondere Verdienste um die bayerische Landeshauptstadt die Medaille München leuchtet in Silber.
als Autor
als Herausgeber
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dollinger, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Autor |
| GEBURTSDATUM | 5. Februar 1929 |
| GEBURTSORT | Biberach an der Riß |
| STERBEDATUM | 13. November 2022 |