Hans Fiehn (* 17. April 1879 in Hannover; † 3. Dezember 1963 ebenda) war ein deutscher Rechtsanwalt und Notar.
Hans Fiehn studierte in Göttingen, Leipzig sowie Marburg Rechtswissenschaften und wurde 1901 promoviert. 1905 erhielt er seine Zulassung als Rechtsanwalt. 1939 wurde Fiehn der Titel „Justizrat“ auf Grund der persönlichen Intervention des Gauleiters Hartmann Lauterbacher mit der Begründung verwehrt „er gebrauche bis in die jüngste Zeit im Anwaltszimmer des Landgerichtes nicht den deutschen Gruß“. Des Weiteren wurde die Ablehnung damit begründet, dass er sich schon nach 1933 gegen die Durchführung nationalsozialistischer Grundsätze gesperrt habe und immer noch nicht positiv zu Volk und Staat stehe. Zudem sei er mit einem Juden assoziiert und es habe „viel Mühe gemacht, ihn zu der Einsicht zu führen, dass eine Verbindung eines Ariers mit einem Juden für einen Anwalt arischer Abstammung unmöglich sei“.
Hans Fiehn war Sohn
Ehemann
Vater von
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fiehn, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtsanwalt und Notar |
| GEBURTSDATUM | 17. April 1879 |
| GEBURTSORT | Hannover |
| STERBEDATUM | 3. Dezember 1963 |
| STERBEORT | Hannover |