

Hans Georg Oechler (auch Hannsgeorg Oechler; * Ende 19. oder Anfang 20. Jahrhundert) war ein deutscher Architekt der Stuttgarter Schule. Bekannt wurde er als Architekt in der Zeit des Nationalsozialismus, als er Siedlungen der Heimatschutzarchitektur entwarf.
Oechler studierte Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Paul Bonatz und Theodor Fischer. Er ließ sich später in Kassel nieder und leitete als Planprüfer die „Planungsstelle des nationalsozialistischen Landesplanungsverbandes Gau Mainfranken“ (Kassel, 1934 bis 1937) und die Planungsstelle des Gauheimstättenamtes der DAF in Würzburg.
In Kassel gewann er einen Wettbewerb um die neue Gartenstadt, der Siedlung in Lohfelden. Es folgten ähnliche Aufträge, z. B. für die Vierjahresplansiedlung in Sontra und die Siedlung Maria Christina in Heerlen (zusammen mit Karl Gonser).
Nach dem Zweiten Weltkrieg, inzwischen Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA), entwarf er 1959 das Hochbad am Rattwerder in Hannoversch Münden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oechler, Hans Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Oechler, Hans-Georg; Oechler, Hannsgeorg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Stadtplaner |
| GEBURTSDATUM | 19. Jahrhundert oder 20. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 20. Jahrhundert oder 21. Jahrhundert |