Hans Strohner (* 7. Juni 1945 in Deschenitz; † 19. Juni 2006) war ein deutscher Psychologe, Linguist und Hochschullehrer.
Nach dem Abitur 1965 in Schwäbisch Gmünd studierte Hans Strohner Psychologie und Philosophie von 1967 bis 1970 an der Eberhard Karls Universität Tübingen und von 1970 bis 1972 an der Universität München. 1972 legte er in München die Prüfung zum Diplom-Psychologen ab. Es folgte ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, das er an der Stanford University und der Universität Tübingen nutzen konnte. 1974 promovierte er im Fach Psychologie an der Universität Tübingen bei Rudolf Bergius. Von 1975 bis 1977 arbeitete er als wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Konstanz im Sonderforschungsbereich Linguistik. Bis 1979 war er am Staatsinstitut für Frühpädagogik in München tätig und von 1979 bis 1989 als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bielefeld. Dort habilitierte er sich 1987 für das Gebiet Psycholinguistik. Seit 1991 hatte er an dieser Universität eine Professur für Kognitive Linguistik inne und publizierte vor allem auf diesem Gebiet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Strohner, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Psychologe, Linguist und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 7. Juni 1945 |
| GEBURTSORT | Deschenitz |
| STERBEDATUM | 19. Juni 2006 |