Nachdem die Gruppe das Stück Another Mother des schwedischen Künstlers Kayo gehört hatte, beschloss sie, ähnliche Musik zu machen. Sie nahm einen Song namens The Ace auf und schickte ihn dem Produzenten Denniz PoP. Dieser nahm die Gruppe unter Vertrag. Aus dem Stück, das er als Demo bekommen hatte, wurde der internationale Hit All That She Wants.
Der Erfolg des Albums begann zunächst Ende 1992 in den skandinavischen Ländern, unter anderem in Dänemark. Im Frühjahr 1993 erschien das Album in weiteren Ländern. Für die US-Veröffentlichung wurden neue Stücke aufgenommen, darunter The Sign. Unter diesem Titel erschien in den USA auch das Album.
In den USA, Kanada, Japan und Mexiko erschien das Album am 23. November 1993 unter dem Titel The Sign. In Europa wurde das Album am selben Tag, allerdings als Happy Nation (US-Version), wiederveröffentlicht. Es enthielt neue Stücke sowie eine Remix-Version. In Großbritannien erreichte die US-Version mit Platz eins einen größeren Erfolg als die ursprüngliche Fassung mit Platz 21.
Allmusic nannte die Hooklines der drei Singles „catchy“ (zu deutsch „eingängig“). Ace of Base hätten ein Album mit melodischem Euro Disco erschaffen, das ein Welterfolg wurde.
Happy Nation bekam weltweit vier Mal Gold, 31 Mal Platin sowie zwei Diamantene Schallplatten für über 16 Millionen verkaufte Einheiten. Quellen zufolge soll es sich über 25 Millionen Mal verkauft haben, womit es nicht nur die meistverkaufte Veröffentlichung der Band ist, sondern auch zu den weltweit meistverkauften Musikalben zählt. Es gilt zudem als eines der meistverkauften Debütalben. Das Album verkaufte laut Schallplattenauszeichnungen alleine in den Vereinigten Staaten über neun Millionen Exemplare. In Deutschland verkaufte sich das Album laut Schallplattenauszeichnungen über 1,5 Millionen Mal, womit es zu den meistverkauften Alben des Landes zählt.
Land/Region
Auszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
↑Marcelo Fernández Bitar: A Boom Goes Bust. ABCs of Latin America. In: Billboard (Hrsg.): Billboard-Magazin. New York City 10.Dezember 1994, S.68, Sp.1 (englisch, worldradiohistory.com[PDF; abgerufen am 1.Mai 2022]).
↑Irv Lichtman: Arista Swings on Stars, Baby Act. Label Reaches New Heights in Sales, Profits. In: Billboard (Hrsg.): Billboard-Magazin. New York City 23.Juli 1994, S.11, Sp.3 (englisch, eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑John Lannert: Tours, Video and TV Help Swell Sales of Foreign Acts. In: Billboard (Hrsg.): Billboard-Magazin. New York City 26.November 1994, S.73, Sp.2 (englisch, eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Mike Levin: Multi-Media Marketing. Advertising Asian Artists Integrates Print, Radio and TV. In: Billboard (Hrsg.): Billboard-Magazin. New York City 20.August 1994, S.50, Sp.2 (englisch, worldradiohistory.com[PDF; abgerufen am 1.Mai 2022]).