
Harald Oskar Wilhelm Toppel (* 20. November 1949 in Berlin-Johannisthal) ist ein deutscher Maler, Grafiker, Collagist und Zeichner. Er benutzt das Pseudonym Oscer Pioppi, zuvor HOW Art Toppel und H.Toppl. Toppel war Mitte der 1980er Jahre und während der 1990er Jahre einer der jüngeren Protagonisten der Ost-Berliner lyrischen Abstraktion.
Toppel absolvierte von 1976 bis 1973 eine Lehre als Elektromonteur und übte dann verschiedene Tätigkeiten aus. Er besuchte die Keramikwerkstatt von Ingeborg Hunzinger und nahm von 1967 bis 1974 an Dieter Goltzsches „Zirkel für Porträtzeichnen“ in Berlin-Köpenick teil.
Von 1973 bis 1978 studierte er an der Kunsthochschule Dresden unter anderem bei Gerhard Kettner und Christian Hasse. Seit 1979 arbeitet Toppel als freischaffender Maler und Grafiker. Er war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und war zu Studienaufenthalten 1973 in Ungarn, 1986 in Westberlin und 1989 in der Schweiz.
1993 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds, Berlin, und 1994 den Förderungspreis des Kunstpreises Berlin. Harald Toppel lebt hauptsächlich in Berlin und arbeitet in dessen Umland, unter anderem in der Druckwerkstatt 3. Stock von Bernd Hornung in Zehdenick. Längere Studienreisen führen ihn immer wieder nach Italien und in die Schweiz.
(Auswahl: Einzelausstellung (E); Beteiligung (AB))
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Toppel, Harald |
| ALTERNATIVNAMEN | Toppel, Harald Oskar Wilhelm (vollständiger Name); Art Toppel (Pseudonym); tOpPL (Pseudonym); Pioppi, O.V. (Pseudonym); HOWart (Pseudonym); Toppl, Harald (Pseudonym); dai Pioppi, Oscer Vilelmo (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 20. November 1949 |
| GEBURTSORT | Berlin-Johannisthal |