Das Haus Basse in Hannover, auch als Bankhaus Basse oder Bassebank bezeichnet, war eine im 19.Jahrhundert gegründete Privatbank. Standort des auch schlicht als „Bankhaus Wilhelm Basse“ bezeichneten, heute denkmalgeschütztenBankhauses, zugleich das älteste erhaltene Gebäude unmittelbar an der Georgstraße, ist die Georgstraße 54 im hannoverschen Stadtteil Mitte.
In den Jahren zwischen 1891 und 1895 ließ sich Wilhelm Basse den seinerzeitigen Neubau an der Georgstraße errichten. Der Architekt Friedrich Geb verkleidete die zur Straßenseite gelegene symmetrische Fassade mit Werkstein-Platten, während der Gebäudeschmuck in den Formen der Neorenaissance und des Neobarock ausformuliert wurde. Vorgezeichnet waren die Ausbildung des Sockelgeschosses über zwei Geschosse sowie das Vorspringen der oberen Etagen durch Erker und Balustrade.
Bewusst belassene Brandflecken auf den Treppenstufen zum Ersten Stockwerk
Nach dem Ende des Krieges und der Sanierung des Gebäudes beließ die Eigentümerin der Immobilie ganz bewusst einige Brandspuren auf den hölzernen Stufen im Treppenhaus der Bassebank, brachte hierzu eigens eine erläuternde Gedenktafel im ersten Obergeschoss des Bankhauses an.
Kate T. Steinitz: Kurt Schwitters. Erinnerungen aus den Jahren 1918 - 1930, enthält u.a. Erinnerungen an musikalische Anlässe und Persönlichkeiten sowie Notenbeispiele in Faksimile sowie Fotos und Zeichnungen, Zürich: Verlag Die Arche, 1963
Kaweh Pakzad (Verantw.): Dr. Amir Pakzad Orientteppiche, Webseite mit Informationen zur Geschichte des Orientteppich-Museums Hannover
Anmerkungen
↑Davon abweichend wird verschiedentlich die Georgstraße 34 genannt, vergleiche etwa Hugo Thielen: Steinitz, (2) Kate Trauman. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 348; Vorschau über Google-Bücher, oder auch Peter Struck: Hannover in 3 Tagen. Ein kurzweiliger Kulturführer, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2008, ISBN 978-3-89993-659-9, passim; online über Google-Bücher
↑Ines Katenhusen: Anmerkung 1105 [mit zahlreichen Literaturhinweisen], in: Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik, zugleich Dissertation an der Universität Hannover unter dem Titel Das Verständnis für eine Zeit gewinnt man vielleicht am besten aus ihrer Kunst, in der Reihe Hannoversche Studien, Schriftenreihe des Stadtarchivs Hannover, Band 5, Hannover: Hahn, 1998, ISBN 3-7752-4955-9, S. 346
12Peter Struck: Hannover in 3 Tagen. Ein kurzweiliger Kulturführer, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2008, ISBN 978-3-89993-659-9, passim; online über Google-Bücher
↑Barbara Fleischer: Frauen an der Leine. Ein Stadtspaziergang auf den Spuren berühmter Hannoveranerinnen, 3., erweiterte und neu überarbeitete Auflage, Berlin: Lehmanns Media, 2011, ISBN 978-3-86541-428-1, Vorschau über Google-Bücher
↑Ines Katenhusen: „unklare wissenschaftliche Gesinnung erzeugt unklare wissenschaftliche Ergebnisse ...“ Der Kunsthistoriker, Kritiker und Schriftsteller Victor Curt Habicht, in dies.: Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen ..., S. 493–509
12Vergleiche die Dokumentation beispielsweise durch das Foto der Gedenktafel im Treppenaufgang von Haus Basse