Hedern Gemeinde Frankenfeld | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 46′ N, 9° 25′ O | |
| Fläche: | 4,48 km² | |
| Einwohner: | 140 | |
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27336 | |
| Vorwahl: | 05165 | |
Lage von Hedern in Niedersachsen | ||
Hedern ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Frankenfeld im Heidekreis in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Hedern eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Fallingbostel.
Das Dorf Hedern liegt einen Kilometer südlich der Aller, zwei Kilometer südöstlich von Rethem (Aller) und einen Kilometer westlich von Frankenfeld.
Hedern gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rethem des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Rethem im Departement der Wesermündung. 1814 fiel Hedern an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Rethem und seit 1859 zum Amt Ahlden. 1867 fiel die Gemeinde Hedern mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Fallingbostel.
Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Hedern am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Frankenfeld.

| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 110 | |
| 1845 | 115 | |
| 1871 | 133 | |
| 1885 | 114 | |
| 1895 | 106 | |
| 1910 | 108 | |
| 1925 | 127 | |
| 1939 | 129 | |
| 1950 | 247 | |
| 1961 | 167 | |
| 1970 | 210 | |
Die Scheunen Hedern 3 und 6, das Wohnhaus Hedern 8 und das Hofgebäude Hedern 12 stehen unter Denkmalschutz.
Hedern besaß bis 1966 einen Haltepunkt an der mittlerweile abgebauten Bahnstrecke Celle–Wahnebergen.