Heidi Beutin

Heidi Beutin, 2020

Heidi Beutin, geborene Seifert (* 29. Juni 1945 in Hamburg), ist eine deutsche Wissenschaftspublizistin, Politikerin (Die Linke) und Gewerkschafterin.

Ausbildung und Studium

Nach einer Kaufmannslehre war Heidi Seifert als kaufmännische Angestellte bei Tretorn und BP tätig. Während dieser Zeit machte sie ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Anschließend studierte sie an der Universität Hamburg Politikwissenschaft und Germanistik. 1978 heiratete sie. Während des Studiums arbeitete sie bei dpa. Das Examen absolvierte Heidi Beutin im Jahre 1980.

Anschließend begann sie, als Wissenschaftspublizistin tätig zu sein. Zu den Hauptarbeitsfeldern von Heidi Beutin zählen Themen der Frauenbewegung und der Arbeiterbewegung sowie literaturwissenschaftliche Themen des Mittelalters und des 18. und 19. Jahrhunderts, u. a. zu Marie von Ebner-Eschenbach, Gerhard Anton von Halem, Lily Braun und Gertrud Bäumer. Sie ist Mitglied der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft und zweite Vorsitzende der Kurt-Hiller-Gesellschaft.

Beutin wohnt in Köthel im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein und war von 1978 bis zu seinem Tod 2023 mit dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Wolfgang Beutin in dessen zweiter Ehe verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn Lorenz Gösta Beutin ist Politiker der Linkspartei.

Politische Tätigkeit

Heidi Beutin war in der Deutschen Friedens-Union (DFU) und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) sowie in der Anti-AKW-Bewegung aktiv.

Nachdem sie 2002/2003 Sympathisantin der PDS gewesen war, unterstützte Heidi Beutin Anfang 2004 die Initiative Arbeit & soziale Gerechtigkeit und wirkte aktiv an deren Aufbau vor Ort mit. Mitte 2006 wurde Beutin Mitglied in der Linkspartei.Schleswig-Holstein. Seit 2007 ist sie Sprecherin des Kreisverbandes Stormarn der LINKEN. Sie ist für ihre Partei Abgeordnete im Stormarner Kreistag.

Schriften

Monographien

Herausgeberschaften

Aufsätze und Beiträge

Literatur

Commons: Heidi Beutin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 94.
  2. ↑ Kreistag und Ausschüsse: Fraktionslose. In: kreis-stormarn.de. Archiviert vom Original am 29. September 2016; abgerufen am 29. September 2016.