Heinrich Christian Beck (* 7. März 1805 in Albertshofen; † 30. November 1866 in Hohenstadt) war ein deutscher evangelischer Pfarrer, Heimatforscher und Naturforscher.
Heinrich Christian Beck studierte mit einem Stipendium aus dem Bayreuther Heilsbronner Fonds an der Universität in Jena. Er wurde evangelischer Theologe und wirkte als Pfarrvikar in Kitzingen, ab 1832 als königlicher Pfarrer in Schweinfurt (Johanniskirche) und in späteren Jahren in Hohenstadt bei Hersbruck.
Beck erforschte umfassend die Geschichte der Stadt Schweinfurt und ist vor allem für seine Chroniken der Stadt Schweinfurt bekannt. Die dem Stadtarchiv von Schweinfurt durch ihn bei seinen Forschungen entfremdeten Stücke des Reichsstädtischen Archivs sind in der Sammlung Marschalk von Ostheim im Staatsarchiv Bamberg nachweisbar.
Daneben beschäftigte er sich mit Mineralien und forschte intensiv über Weinanbau, insbesondere Anbau und Kultur von Weinstöcken.
Er war Mitglied des historischen Vereins für Unterfranken und Aschaffenburg und korrespondierendes Mitglied des Hennebergischen Altertumsforschenden Vereins.
Am 1. Januar 1852 wurde Heinrich Christian Beck unter der Präsidentschaft von Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck mit dem akademischen Beinamen Metzger I. unter der Matrikel-Nr. 1629 in der Sektion Mineralogie, Kristallographie und Petrologie zum Mitglied der Leopoldina gewählt.
Beck war verheiratet mit Sophie Karoline Auguste Beck, geborene Voit aus Schweinfurt, die vom Bayerischen König mit Wirkung vom 24. April 1836 für großjährig erklärt wurde.
| Personendaten | |
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| NAME | Beck, Heinrich Christian |
| ALTERNATIVNAMEN | Metzger I. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher evangelischer Pfarrer, Heimatforscher und Naturforscher |
| GEBURTSDATUM | 7. März 1805 |
| GEBURTSORT | Albertshofen |
| STERBEDATUM | 30. November 1866 |
| STERBEORT | Hohenstadt (Pommelsbrunn) |