Heinrich Daniel Jacobi (* 20. Dezember 1725 in Eisleben; † 13. März 1796 in Sayn) war Bergmann und Hüttenmann. Er erbaute die Sayner Hütte im Bendorfer Stadtteil Sayn.
Heinrich Jacobi wurde 1725 als Sohn des Akzise-Einnehmers Johann Heinrich Jacobi in Eisleben geboren. Bereits mit 15 Jahren arbeitete er im Mansfeldischen Kupferschieferbergbau zu Friedeburg. Anschließend arbeitete er in den Kohlebergwerken bei Bitterfeld und bei Stollberg. 1751 war er zunächst Schichtmeister, später Grubenverwalter, auf einer Erzgrube im Elpetal. Ab 1759 wohnte seine Familie in Elpe. Durch Vermittlung seines Schwiegervaters Johann Conrad Ziller kam Jacobi 1760 als Bergverwalter zur Silberhütte Langhecke bei Weilburg. Ab 1765 war er kurfürstlich-trierischer Berginspektor in Koblenz. 1766 war er als Sachverständiger zehn Wochen in Saarbrücken tätig, um „auf Requisition Ihro Gnaden von Saarbrücken in dero Land die Kohlenbergwerke in bessere Verfassung zu bringen.“ In den Jahren 1769 und 1770 erbaute er im Auftrag des Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen die Sayner Hütte. Anschließend übernahm Jacobi die Leitung dieser Hütte. Jacobi war als Gutachter sehr gefragt. Im Rahmen seiner Gutachtertätigkeit besuchte er 1785 das Eisensteinbergwerk Biber bei Paderborn. 1789 wurde er für die Fürstäbtissin Maria Kunigunde von Essen gutachterlich tätig.
Er heiratete am 1. Mai 1759 Johanna Maria Ziller (* 24. Dezember 1740; † 28. Dezember 1782), die Tochter des Hessen-Kasselschen Hüttenverwalters Johann Conrad Ziller. Aus dieser Ehe gingen folgende Kinder hervor:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jacobi, Heinrich Daniel |
| ALTERNATIVNAMEN | Jacobi, Heinrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Hüttenwerksdirektor |
| GEBURTSDATUM | 20. Dezember 1725 |
| GEBURTSORT | Eisleben |
| STERBEDATUM | 13. März 1796 |
| STERBEORT | Sayn |