Heinrich Ihme (* 23. März 1913 in Straßburg; † 16. März 2004 in Hildesheim) war ein deutscher Landeshistoriker und Bibliothekar.
Heinrich Ihme studierte nach dem Schulbesuch und der Reifeprüfung 1931 in Altenburg Geschichte, Germanistik, Lateinische Philologie und Sportwissenschaft an den Universitäten Kiel, Frankfurt/M., Leipzig und Jena. Im Jahre 1937 legte er an der Universität Jena das Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab und promovierte dort bei Arthur Witte. Von 1937 bis 1939 war er Mitarbeiter am „Atlas der deutschen Volkskunde“ in Berlin und ab 1939 am Wissenschaftlichen Institut der Elsaß-Lothringer im Reich. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er 1947 an der Württembergischen Landesbibliothek in den Bibliotheksdienst ein, zunächst als Volontär. 1949 legte er die Fachprüfung für den höheren Bibliotheksdienst ab und war dann bis zum Eintritt in den Ruhestand 1978 als wissenschaftlicher Bibliothekar in Stuttgart tätig, zuletzt mit der Dienstbezeichnung Bibliotheksdirektor.
Heinrich Ihme war vor allem als Bibliograph zur württembergischen Landesgeschichte tätig. Hier bearbeitete er den Zeitraum von 1916 bis 1945. Zuletzt erschien von ihm ein vierbändiges Nachschlagewerk über „Südwestdeutsche Persönlichkeiten“, das Bibliographie und biographische Sammelwerke zu zahlreichen Persönlichkeiten nachweist.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ihme, Heinrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Landeshistoriker und Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 23. März 1913 |
| GEBURTSORT | Straßburg |
| STERBEDATUM | 16. März 2004 |
| STERBEORT | Hildesheim |