| Heinrichsreith (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Heinrichsreith | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Horn (HO), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Horn | |
| Pol. Gemeinde | Drosendorf-Zissersdorf | |
| Koordinaten | 48° 51′ 50″ N, 15° 39′ 32″ O | |
| Höhe | 468 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 62 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 4,1 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 03925 | |
| Katastralgemeindenummer | 10214 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Heinrichsreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Drosendorf-Zissersdorf im Bezirk Horn im niederösterreichischen Waldviertel mit 62 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).
Das Dorf östlich von Drosendorf befindet sich an der Staatsgrenze nach Tschechien und wird von der Landesstraße L41 erschlossen. Im Nordwesten des Ortes befindet sich ein Gutshof. Zur Ortschaft zählt weiters die Lage Mauthäusl an der L41 in Richtung Langau. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 42 Adressen.
Im Jahr 1822 wurde der Ort von Joseph von Steinius als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Drosendorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Drosendorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.
Schweickhardt beschrieb Heinrichsreith 1840 als Dorf mit 23 Häusern, dessen Bewohner zumeist mittelmäßig bestiftete Landwirte waren, die Getreide ernteten, aber auch Wicke, Linsen, Kohl, Flachs, Klee und Spark als Futter für das Vieh pflanzten. Die kirchlichen, schulischen und administrativen Zugehörigkeiten waren dieselben, wie schon 1822 von Steinius erläutert. Militärisch gehörte Heinrichsreith zum Werbbezirk des Linieninfanterieregiments Nr. 14. Die nächstgelegene Poststation befand sich in Horn. Schweickhardt erwähnte auch einen herrschaftlichen Meierhof, eine Ziegelbrennerei und eine vergleichsweise alte, aber einfach gebaute Betkapelle (siehe Ortskapelle Heinrichsreith).
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Heinrichsreith eine Gastwirtin, ein Schmied, zwei Schweinehändler und mehrere Landwirte ansässig. Zudem gab es eine Spiritusfabrik.