Heinz Caspers

Heinz Caspers (* 22. September 1921; † 15. Februar 2005) war ein deutscher Neurophysiologe und experimenteller Epileptologe.

Leben

Nach dem Medizinstudium in Marburg und Münster und kurzer ärztlicher Tätigkeit in der Neurologie und Psychiatrie schlug Caspers ab 1950 die wissenschaftliche Laufbahn im Fachgebiet Physiologie ein und habilitierte sich 1955.

1964 erhielt er einen Ruf auf einen außerordentlichen Lehrstuhl für Neurophysiologie an der Universität Münster, ab 1966 war er Direktor des Physiologischen Instituts.

Werk

Ein wissenschaftlicher Schwerpunkt von Caspers war die experimentelle Epilepsieforschung. Er war (Ko-)Autor zahlreicher Artikel und Buchbeiträge sowie (Ko-)Autor bzw. (Mit-)Herausgeber von zwei Büchern:

1970 war Caspers Gründungsherausgeber der Zeitschrift für Klinische Neurophysiologie.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Speckmann E-J. Professor Dr. med. Heinz Caspers * 22. September 1921; † 15. Februar 2005 (Nachruf). Klin Neurophysiol 2005; 36: 104–105
  2. ↑ Caspers H. Die Beeinflussung der corticalen Krampferregung durch das aufsteigende Reticulärsystem des Hirnstamms. I. Reizwirkung. Z ges exp Med 1957; 129: 128–144
  3. ↑ Caspers H. Die Beeinflussung der corticalen Krampferregung durch das aufsteigende Reticulärsystem des Hirnstamms. II. Narkosewirkung. Z ges exp Med 1958; 129: 582–600
  4. ↑ Caspers H. Über die Beziehungen zwischen Dendritenpotential und Gleichspannung an der Hirnrinde. Pflügers Arch 1959; 269: 157–181
  5. ↑ Caspers H, Speckmann EJ. Cerebral pO2, pCO2 and pH: changes during convulsive activity and their significance for spontaneous arrest of seizures. Epilepsia (fourth series) 1972; 13: 699–725
  6. ↑ Caspers H, Speckmann EJ, Lehmenkühler A. DC potentials of the cerebral cortex. Seizure activity and changes in gas pressures. Rev Physiol Biochem Pharmacol 1987; 106: 127–178
Personendaten
NAME Caspers, Heinz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Neurophysiologe und experimenteller Epileptologe
GEBURTSDATUM 22. September 1921
STERBEDATUM 15. Februar 2005