Heinz Hufler (* 28. September 1955 in Mittersill) ist ein österreichischer Offizier im Ruhestand. Der Brigadier des Bundesheeres war von 2011 bis 2018 Militärkommandant von Salzburg.
Hufler besuchte nach der Matura die Jägerschule in Saalfelden und von 1975 bis 1978 die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt. Nach seiner Ausmusterung war er Zugs- und Kompaniekommandant und hatte weitere Funktionen beim Ausbildungsregiment 8 in der Rainerkaserne in Elsbethen inne.
Mehrmals war Hufler im Auslandseinsatz. So zum Beispiel in den 1980er-Jahren bei der UN-Truppe auf den Golanhöhen, 1991 mit einem Feldspital im Iran sowie 1994/95 und 1998/99 auf Zypern.
2000 wurde er Referatsleiter für internationale Ausbildung beim Korpskommando II, zwei Jahre später Referatsleiter für internationale Kooperation im Kommando Landstreitkräfte. 2003 kehrte er als Stabschef und stellvertretender Militärkommandant nach Salzburg zurück.
Im Oktober 2008 übernahm Hufler als Nachfolger von Johann Hehenberger das Kommando der Heeresunteroffiziersakademie in Enns. Gleichzeitig ernannte ihn Verteidigungsminister Norbert Darabos zum Milizbeauftragten des Bundesheeres; in dieser Funktion folgte er Edmund Entacher nach, der Anfang 2008 Chef des Generalstabes geworden war.
Am 1. Oktober 2011 wurde er Militärkommandant von Salzburg. Dieses Amt hatte er bis Ende März 2018 inne; mit 1. April 2018 trat er in den Ruhestand.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hufler, Heinz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Offizier, Brigadier des Bundesheeres |
| GEBURTSDATUM | 28. September 1955 |
| GEBURTSORT | Mittersill |