Heitbrack

Heitbrack
Gemeinde Emmendorf
Koordinaten: 53° 2′ N, 10° 36′ OKoordinaten: 53° 1′ 52″ N, 10° 35′ 41″ O
Fläche: 2,92 km²
Einwohner: 53 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29579
Vorwahl: 05875
Heitbrack (Niedersachsen)
Heitbrack (Niedersachsen)
Lage von Heitbrack in Niedersachsen

Heitbrack ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Emmendorf im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Heitbrack eine eigenständige Gemeinde. Emmendorf gehört zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Geographie

Das kleine Dorf Heitbrack liegt in der Lüneburger Heide etwa zwei Kilometer nordöstlich von Emmendorf. Die südliche Hälfte des Jastorfer Sees liegt am nördlichen Rand der Gemarkung Heitbrack.

Geschichte

Heitbrack gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Medingen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Ebstorf im Departement der Aller. 1814 fiel Heitbrack an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Medingen. 1867 fiel die Gemeinde Heitbrack mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Heitbrack am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Emmendorf.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
184573
187170
188557
189553
190573
192583
193983
1950166
196183
197051

Bodendenkmale

Eine große Zahl von Grabhügeln sind Bodendenkmale.

Verkehr

Der Elbe-Seitenkanal durchquert das ehemalige Gemeindegebiet. Zwischen Emmendorf und Heitbrack führt eine Straßenbrücke über den Kanal.

Einzelnachweise

  1. ↑ Daten und Karte der Gemarkung Heitbrack
  2. ↑ Angabe der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
  3. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  4. ↑ Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Volkszählung 1905
  11. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)