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Helga Schmidhuber (* 1972 in Wiesbaden) ist eine deutsche bildende Künstlerin.
Leben
Helga Schmidhuber wurde 1972 in Wiesbaden geboren. Im Zuge ihres Studiums für Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Wiesbaden von 1994 und 1998 erhielt Helga Schmidhuber ein Reisestipendium nach Israel, wohin es sie 1996 führte. 1999 schloss sie ein Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf an, besuchte zwischen 2000 und 2002 die Klasse von Dieter Krieg und im Anschluss bis 2004 die Klasse von Albert Oehlen. 2004 Abschluss als Meisterschülerin bei Oehlen.
Im Wintersemester 2005/06 übernahm Helga Schmidhuber einen Lehrauftrag für „Künstlerische Grafik“ an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. In den Jahren 2006 bis 2011 nahm die Künstlerin an Artist-in-Residence-Programmen teil und arbeitete in Österreich, Island, Kanada sowie in Spanien. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Bad Schwalbach.
Werk
Helga Schmidhuber arbeitet zyklisch. Viele Arbeiten sind als Serie größerer Werkgruppen angelegt. Es geht der Künstlerin darum, die Möglichkeiten des Malerischen auszuloten. Ihr Werk ist multimedial ausgerichtet; im Zentrum steht dabei die Malerei. In etlichen Werken überlagert sie unterschiedliche Bild- und Realitätsebenen mit vielfältigen Zitaten aus Botanik und Tierreich, Technologie und Kulturgut. Malerische, graphische und collagierte Notizen überschneiden und verschränken sich mit schablonenartigen Segmenten und Arrangements, die Deformationen und Verfremdungen von Mensch und Tier zeigen.
Werkzyklen
2012–2014: „Wenig Zeit zwischen zwei Fingern“
2012: „hel5 RADICAL INK“
2011: „YODADA“
2009–2011: „ARCTICA ISLANDICA“
2009–2011: „SOFT SKULLS“
2008–2010: „Krähen Kommen - Titanweiß“
2008: „Krähen kommen“
2006/07: „glasplasma“
2006: „HIDDEN TRACK“
2005: „Holz vor Hütte“
2003/2004: „Zobelchrom“
2002/2003: „Länder, Tiere, Abenteuer“
2001: „Nuggets“
2001: „Pilze Sammeln. Deutscher Wald“
2001: „Hel5“
2001: „Verlassen Sie die Bildfläche.“
Ausstellungen (Auswahl)
2020: Kunsthalle Hamburg
2020: Sonderausstellung auf der „Art Karlsruhe“ anläßlich der Verleihung des Hans Platschek Preises
↑Helga Schmidhuber:Zobel Chrom. In: Albert Oehlen, Krinzinger Projekte (Hrsg.): Zunge an Zündschnur: Ann-Kristin Hamm, Andreas Plum, Cornelius Quabeck, Helga Schmidhuber. Wien 2004 (galerie-krinzinger.at[PDF; 11,3MB; abgerufen am 22.November 2025]).