| Helleborus caucasicus | ||||||||||||
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Helleborus caucasicus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Helleborus caucasicus | ||||||||||||
| A. Braun |
Helleborus caucasicus ist eine Art der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist im Kaukasus beheimatet. Sie ist nach POWO ein Synonym von Helleborus orientalis subsp. orientalis.
Es ist eine immergrüne Pflanze mit einem kurzen Rhizom. Die lang gestielten, gelappten Grundblätter sind ledrig und werden 20 bis 60 cm × 15 bis 40 cm groß. Die ein bis drei Blüten pro Stamm sind bis zu 4 cm groß. Eine reife Pflanze kann bis zu 20 blühende Stämme besitzen.
Die Kaukasische Nieswurz kommt wild in den Bergregionen des Kaukasus (Talysch-Gebirge, Transkaukasus) und Kleinasien vor. Sie wächst in Laub- und Nadelwäldern.
Helleborus caucasicus wurde 1853 von Alexander Braun in Index Seminum in Horti Botanici Berolinensis Seite 14 beschrieben. Helleborus orientalis wurde 1789 von Jean-Baptiste de Lamarck in Encyclopédie méthodique. Botanique Band 3 Teil 1 Seite 96 erstbeschrieben. Diese Beschreibung ist also älter; die jüngere Beschreibung gehört daher zum Synonym. Helleborus caucasicus gehört zur Gattung der Nieswurzen innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse.
In den Wurzeln und Rhizomen wurden 2 verschiedene Sapogenine und 4 verschiedene polyhydroxylierte und polyungesättigte Furostanol Glycoside, sogenannte Caucasicoside nachgewiesen. In den Blättern wurde 20-Hydroxyecdyson und Spirostan nachgewiesen. Der butanolische Extrakt aus den unterirdischen Teilen hat eine zytotoxische Wirkung und die isolierten Steroide sind potentielle Wirkstoffe in der Krebstherapie, indem sie die Apoptose der Krebszellen induzieren und den Regulator GRP78 herabregulieren.