Hellmut Culmann

Hellmut Culmann (* 17. August 1898 in Albersweiler; † 8. September 1949 in Billigheim) war ein deutscher Pfarrer und Heimatdichter.

Biographie

Culmann war der Sohn eines praktischen Arztes. Er besuchte das Humanistische Gymnasium Landau; während dieser Zeit lebte er in Annweiler. Von 1916 bis 1918 diente er als Soldat im Ersten Weltkrieg. Danach studierte er in Heidelberg und Erlangen Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie. Von 1922 bis 1926 war er Seelsorger in Luthersbrunn. Von 1926 bis 1931 wirkte er in Brasilien als Lehrer und Seelsorger für die dort lebenden Deutschen. Ab 1931 wirkte er als Pfarrer in Billigheim. Aufgrund eines Nierenleidens wurde er zum 1. Juli 1949 in den Ruhestand versetzt.

Er war ab 1931 in erster Ehe mit Olga Brusius verheiratet. Nach deren Tod im Jahr 1942 heiratete er 1948 Marliese Kern. Aus dieser Ehe ging sein Sohn Otfried H. Culmann hervor. Am 8. September 1949 starb Culmann an den Folgen eines Schlaganfalls, den er während einer Kur erlitten hatte.

Werke (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 Viktor Carl: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten. Arwid Henning Verlag, Edenkoben 1998, ISBN 3-9804668-2-5, S. 118.
  2. 1 2 3 Hellmut Culmann. In: archive-culmann.com. 3. Februar 2023, abgerufen am 19. August 2026.
  3. ↑ Isabel Cristina Arendt: Erziehung, Religion und ethnische Identität - Die Allgemeine Lehrerzeitung und das deutsch-evangelische Schulwesen in Rio Grande do Sul, Brasilien (1902–1938). 224, S. 88 (dnb.de).
Personendaten
NAME Culmann, Hellmut
KURZBESCHREIBUNG deutscher Pfarrer und Heimatdichter
GEBURTSDATUM 17. August 1898
GEBURTSORT Albersweiler
STERBEDATUM 8. September 1949
STERBEORT Billigheim