Helmut Hengstenberg

Helmut Hengstenberg (* 27. Mai 1935 in Esslingen am Neckar) ist ein deutscher Unternehmer. Er war geschäftsführender Gesellschafter des Nahrungsmittelherstellers Hengstenberg.

Werdegang

Hengstenberg wuchs als eines von fünf Kindern auf und absolvierte zunächst eine kaufmännische Lehre bei Feinkost Böhm in Stuttgart und bei Birkel Teigwaren in Endersbach. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft in Hamburg, Lausanne und München, wo er 1962 mit der Dissertation Ansprüche Dritter bei Schädigungen aus Vertragsverletzung im deutschen und französischen Recht zum Doktor der Rechte promoviert wurde.

1962 trat er in das Familienunternehmen Hengstenberg ein, das sein Urgroßvater Richard Alfried Hengstenberg (1848–1904) gegründet hatte, und übernahm dort die Leitung des Zweigbetriebs Regensburg, eine von damals elf Produktionsstätten des Unternehmens. 1965 wurde er zum Vorsitzenden der Jungen Unternehmer in der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer gewählt. Von 1968 bis 1995 war er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Danach war er von 1996 bis 2000 Vorsitzender des Verwaltungsrates.

Hengstenberg ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Der Gurken-Clan. In: Focus Online. 13. August 2007, abgerufen am 30. Oktober 2026.
  2. ↑ manager magazin: Hengstenberg: Ein Urenkel steigt auf. In: manager-magazin.de. 11. September 2008, abgerufen am 30. Oktober 2026.