Helmut Rehbock

Helmut Rehbock (* 14. Oktober 1935 in Berlin; † 22. April 2020) war ein deutscher Sprachwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Nach seiner Reifeprüfung 1954 in Bremen studierte Helmut Rehbock zunächst von 1954 bis 1955 Chemie an der Freien Universität Berlin, anschließend von 1955 bis 1963 Germanistik und Geschichte an den Universitäten Hamburg (1955/56), Cambridge (1957/58), München (1957/58) und Göttingen (1958 bis 1963). Das erste Staatsexamen für den höheren Schuldienst legte er 1962 an der Universität Göttingen ab und promovierte dort 1963 bei Hans Neumann über den mittelhochdeutschen Dichter Johann von Würzburg und dessen Versroman „Wilhelm von Österreich“. Bis 1969 war Rehbock als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen tätig. Im Jahre 1969 übernahm er eine wissenschaftliche Ratsstelle an der Technischen Universität Braunschweig, die er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2001 mehr als 30 Jahre innehatte. In Lehre und Forschung waren seine Hauptarbeitsgebiete in Braunschweig Pragmalinguistik, Rhetorik, linguistische Datenverarbeitung und vor allem Themen aus dem Gebiet der germanistischen Linguistik, insbesondere die Gesprächsanalyse. Seine hierzu mit Helmut Henne verfasste Einführung erschien in vier Auflagen.

Er lebte in Wolfenbüttel.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ † Dr. Helmut Rehbock. In: Technische Universität Braunschweig / In Memoriam (abgerufen am 17. Oktober 2025).
  2. ↑ Rehbock, Helmut. In: Wilfried Kürschner (Hrsg.): Linguisten-Handbuch. Bd. 2. Narr, Tübingen 1994, S. 754f., ISBN 3-8233-5000-5 (mit biografischen Daten, Publikationsliste u. Foto).
  3. ↑ Dr. Helmut Rehbock. In: Germanistenverzeichnis (abgerufen am 17. Oktober 2025).
  4. ↑ Traueranzeige vom 9. Mai 2020