Gustav Otto Helmuth Mende (* 17. Juni 1884 in Bersenbrück; † 14. März 1932 in München) war ein deutscher Ministerialbeamter und Richter am Reichsgericht und Reichsfinanzhof.
Nach dem Abitur am Friedrichs-Werderschen Gymnasium in Berlin studierte er Rechtswissenschaften in Berlin, München und Tübingen. Er war Mitglied der Studentenverbindung Saxonia Tübingen. 1906 wurde er promoviert. Von 1906 bis 1911 war er Referendar in Preußen. 1911 wurde er Gerichtsassessor. 1913 folgte die Ernennung zum Amtsrichter in Frankfurt am Main. Im Ersten Weltkrieg war er als Kriegsgerichtsrat beim Generalgouvernement in Belgien tätig. 1917 wurde er zum Landrichter befördert. 1919 kam er an das Reichsjustizministerium. Zunächst war er dort kommissarisch und ab 1921 als Ministerialrat tätig. 1927 kam er als Rat an das Reichsgericht. Er war u. a. im III. Zivilsenat des Reichsgerichts tätig. 1930 wechselte er an den Reichsfinanzhof.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mende, Helmuth |
| ALTERNATIVNAMEN | Mende, Gustav Otto Helmuth |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist |
| GEBURTSDATUM | 17. Juni 1884 |
| GEBURTSORT | Bersenbrück |
| STERBEDATUM | 14. März 1932 |
| STERBEORT | München |