Henning Illies

Grabstätte auf dem Friedhof Ohlsdorf im Planquadrat H 17

Jürgen Henning Illies (* 14. März 1924 in Hamburg; † 2. August 1982 in Karlsruhe) war ein deutscher Geologe und Hochschullehrer.

Leben

Illies studierte Geologie an der Universität Halle und der Universität Hamburg, wo er 1948 promoviert wurde und sich 1951 habilitierte. Danach war er Dozent in Hamburg und Freiburg im Breisgau und Professor für Geologie an der Universität von Valdivia in Chile, bevor er Professor an der TH Karlsruhe wurde. Er war dort Direktor des Geologischen Instituts.

Illies befasste sich insbesondere mit der Geologie des Oberrheingrabens (wobei er in Karlsruhe mit dem Professor für Geophysik Stephan Mueller und dessen Nachfolger Karl Fuchs zusammenarbeitete) und allgemein mit Grabenbrüchen sowie mit der Geologie von Chile.

1981 erhielt er die Hans-Stille-Medaille. 1964 bis 1971 war er Vorsitzender des Oberrheinischen Geologischen Vereins. Er war seit 1973 Mitglied der Leopoldina.

Henning Illies verstarb 58-jährig und wurde in der Familiengrabstätte auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Karrieredaten nach Turkevich, Turkevich Prominent Scientists of Continental Europe, 1968.
Personendaten
NAME Illies, Henning
ALTERNATIVNAMEN Illies, Jürgen Henning (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Geologe
GEBURTSDATUM 14. März 1924
GEBURTSORT Hamburg
STERBEDATUM 2. August 1982
STERBEORT Karlsruhe