Henri Hubert

Henri Hubert (geb. 23. Juni 1872 in Paris; gest. 25. Mai 1927 in Chatou) war ein französischer Archäologe und Soziologe, der durch Arbeiten in der vergleichenden Religionswissenschaft hervorgetreten ist.

Les Celtes
Das Muséum national d’histoire naturelle, das staatliche französische Naturkundemuseum, beherbergte anfangs die Laboratorien der EPHE.

Leben und Wirken

Henri Hubert wurde 1872 in Paris geboren. Er ist am besten bekannt für sein Werk zu den Kelten (Die Kelten und die keltische Expansion bis zur La-Tène-Zeit) und seine Zusammenarbeit mit Marcel Mauss und anderen Mitgliedern der von Émile Durkheim gegründeten und herausgegebenen soziologischen Zeitschrift Année Sociologique. Henri Hubert war Directeur d’études an der École des hautes études und Assistenzkurator am Musée des Antiquités nationales (Schloss Saint-Germain-en-Laye). Er arbeitete wie Marcel Mauss am Institut der Ve Section des sciences religieuses, dessen Direktor Albert Réville (1826–1906) war, der Lehrstuhlinhaber des 1879 eingerichteten Lehrstuhles für Histoire des religions am Collège de France. Henri Hubert übersetzte zusammen mit Isidore Lévy das Lehrbuch der Religionsgeschichte von P. D. Chantepie de la Saussaye in die französische Sprache.

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. ↑ vgl. Nektarios Ntemiris, Ansgar Lorenz: Klassiker der Soziologie: Eine illustrierte Einführung. 2015, S. 89 (Online-Teilansicht)
  2. ↑ Volkhard Krech: Wissenschaft und Religion: Studien zur Geschichte der Religionsforschung in Deutschland 1871 bis 1933. (Religion und Aufklärung 8) 2002, S. 122, Anm. 5 (Online-Teilansicht)
  3. ↑ Digitalisat – Ins Französische übersetzt nach der 2. deutschen Ausgabe.