| Driehaus-Architektur-Preis | |
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Lysikratesmonument, Symbol des Driehaus-Preises | |
| Verliehen für | Herausragende Leistungen im Bereich Neue Klassische Architektur |
| Sponsor | The Richard H. Driehaus Charitable Lead Trust |
| Preisgeld | 200.000 US$ |
| Staat | Global |
| Verliehen von | University of Notre Dame School of Architecture |
| Erstmals verliehen | 2003 |
| Webseite | www.driehausprize.org |
Der Driehaus-Architektur-Preis (englisch Driehaus Architecture Prize, kurz: Driehaus-Preis) ist eine Auszeichnung für Architektur. Sie wird jährlich an Architekten vergeben, die besonders wertvolle und nachhaltige Beiträge in den Bereichen neue klassische und traditionelle Architektur sowie Neuer Urbanismus beigesteuert haben.
Der mit einem Preisgeld in Höhe von 200.000 US-Dollar dotierte Preis entstand im Jahr 2003 durch das Engagement des Philanthropen Richard Driehaus und steht unter Schirmherrschaft der Stiftung The Richard H. Driehaus Charitable Lead Trust. Er wird durch die Notre Dame School of Architecture übergeben. Erster Preisträger war der Luxemburger Léon Krier, der auch in Deutschland wirkte.
Zugleich mit dem Driehaus-Preis wird der mit 50.000 US-Dollar dotierte *Henry Hope Reed Award* (kurz: „Reed-Preis“) übergeben. Diese Auszeichnung erhalten Personen, die „außerhalb der Architekturprofession arbeiten und die Kultivierung der traditionellen Stadt sowie ihrer Architektur und Kunst unterstützt haben“, etwa durch wissenschaftliche und journalistische Beiträge.
Der Driehaus-Preis wird an lebende Architekten vergeben, deren Werk die Prinzipien traditioneller und klassischer Architektur und eines menschengerechten Urbanismus in der Gegenwart verkörpert, und das einen nachhaltig positiven kulturellen, umweltgerechten und künstlerischen Einfluss schafft.
Der Preis wird jährlich im Frühjahr von der zur University of Notre Dame gehörigen School of Architecture präsentiert und bislang in Chicago, der Heimatstadt von Richard Driehaus, überreicht.
Der vollständige Name des Preises lautet The Richard H. Driehaus Prize at the University of Notre Dame. Er wurde als Alternative zum überwiegend modernistisch ausgerichteten Pritzker-Preis eingeführt, der in Fachkreisen als eine Art „Architektur-Nobelpreis“ gilt.
Die Trophäe ist eine Bronze-Miniatur des Lysikrates-Monuments von Athen, das als erste äußere Anwendung der Korinthischen Ordnung gilt. Sie wird zusammen mit dem Preisgeld überreicht.
Die Jury wird durch international und interdisziplinär zusammengesetzte Fachleute gebildet. Die Jury von 2021 bestand aus:
Frühere Jurymitglieder waren:
Die folgenden Architekten erhielten den Driehaus-Preis seit 2003:
Zugleich mit dem Driehaus-Preis wird der mit 50.000 US-Dollar dotierte *Henry Hope Reed Award* (kurz: „Reed-Preis“) übergeben. Diese Auszeichnung erhalten Personen, die „außerhalb der Architekturprofession arbeiten und die Kultivierung der traditionellen Stadt sowie ihrer Architektur und Kunst unterstützt haben“, etwa durch wissenschaftliche und journalistische Beiträge. Der Preis ist nach dem Architekturkritiker Henry Hope Reed, Jr. benannt.
Der für seine Michelangelo- und Palladio-Studien bekannte Harvard-Professor James S. Ackerman wurde 2017 als erster Reed-Preisträger postum ausgezeichnet. 2018 wurde Torsten Kulke von der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) mit dem Reed Award ausgezeichnet. 2021 erhielt postum der US-amerikanische Stadtbauhistoriker John Reps den Reed-Preis.
Reed-Preisträger: