Henry M. Levin

Henry Mordechai Levin (* 7. Dezember 1938 in New York City) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer an der Stanford University bzw. am Teachers College der Columbia University. Sein Hauptschwerpunkt ist die Bildungsökonomik.

Leben und Wirken

Henry M. Levin studierte Wirtschaftswissenschaft und Management an der New York University und legte dort 1960 die Bachelorprüfung ab. Sein Studium setzte er anschließend an der Rutgers University fort. Nach der Magisterprüfung 1962 promovierte er an dieser Universität 1967 zum Ph.D. Von 1966 bis 1968 war er bei der Brookings Institution tätig. Seine Arbeit als Hochschullehrer begann 1968 an der Stanford University, zunächst als Assistenzprofessor bzw. außerordentlicher Professor, seit 1992 als Ordinarius. Seit 1997 hat er außerdem eine leitende Stellung am Teachers College der Columbia University inne. Seit 1996 ist er ständiger Gastprofessor an der Peking-Universität. Mehrere Universitäten verliehen ihm die Ehrendoktorwürde, so in den USA, den Niederlanden und Peru. Seit 2007 gehört er der National Academy of Education und seit 1995 der International Academy of Education an. Levin publiziert u. a. über die Finanzierung der höheren Bildung und der Erziehungsreform, die Privatisierung des Schulsystems und die Schule im demokratischen Staat, nicht nur in den USA, sondern auch in Entwicklungsländern.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Levin, Henry M. In: Mark Blaug (Hrsg.): Who's who in Economics. 3. Aufl. Elgar, Cheltenham 1999, S. 683f., ISBN 1-85898-886-1; Henry M. Levin: Curriculum Vitae. In: Columbia University; Henry M. Levin. In: Teachers College / Columbia University (mit Foto u. biografischen Daten, beides abgerufen am 3. November 2026).