Henry Rabusson

Henry Rabusson (* 28. August 1850 in Neuilly-sur-Seine, Département Hauts-de-Seine; † 1. Februar 1922 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

Leben

Rabusson war ein Sohn des Offiziers Alfred Jean Rabusson und dessen Ehefrau Euphèmie de Lapeyrière. Der Kunstsammler Augustin Lapeyrière (1779–1831) war, wie auch général-baron Jean Rabusson, sein Großvater.

Kurz vor dem Deutsch-Französischen Krieg ließ sich Rabusson in Paris nieder. In seinen ersten Artikeln berichtete er vom beginnenden Krieg und dabei wurde der Verleger François Buloz (1803–1877) auf ihn aufmerksam und wollte ihn für seine Zeitschrift Revue des Deux Mondes gewinnen. Die endgültige Zusammenarbeit mit dieser monatlich erscheinenden Kulturzeitschrift geschah aber erst unter dessen Sohn Charles Buloz (1843–1905). Gelegentlich benutzte Rabusson auch das Pseudonym La Feuillée.

Daneben konnte Rabusson mit den Jahren ein großes literarisches Werk veröffentlichen, für das er von der Literaturkritik wie auch von seinen Lesern gelobt wurde. Nach dem Ersten, spätestens aber nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde Rabusson nicht mehr gelesen und heute ist er nahezu vergessen.

Rabusson starb am 1. Februar 1922 in Paris und fand dort auch seine letzte Ruhestätte.

Werke (Auswahl)

Unter seinem eigenen Namen
Unter dem Pseudonym La Feuillée

Literatur

Personendaten
NAME Rabusson, Henry
KURZBESCHREIBUNG französischer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 28. August 1850
GEBURTSORT Neuilly-sur-Seine, Département Hauts-de-Seine
STERBEDATUM 1. Februar 1922
STERBEORT Paris