Hermann Fink (* 19. Oktober 1929 in Birkenfeld; † 2002) war ein deutscher Anglist (Schwerpunkt: Amerikanistik) und Hochschullehrer.
Hermann Fink wurde 1929 in Birkenfeld an der Nahe geboren. Nach seiner Reifeprüfung 1958 studierte er von 1958 bis 1961 an der Comenius-Hochschule Saarbrücken Pädagogik, Geschichte und Romanistik anschließend bis 1962 an der Universität des Saarlandes Anglistik, Germanistik und Romanistik. Das erste Staatsexamen für den Schuldienst legte er 1961 ab, ebenso ein Diplom-Übersetzer-Examen für die englische, französische und deutsche Sprache. Von 1961 bis 1962 arbeitete er als Volksschullehrer in Sulzbach, von 1962 bis 1963 als wissenschaftlicher Assistent an der Texas Technical University und bis 1964 am Eureka College in Illinois. 1964 erwarb er an der Illinois State University einen Magistergrad (M. A.) Von 1964 bis 1965 war er wieder als Lehrer in Sulzbach tätig, außerdem bis 1966 als Lektor für Englische Sprache am Übersetzer-Institut in Saarbrücken. Von 1965 bis 1972 war Fink Gymnasiallehrer in Mainz und wurde dort 1968 an der Mainzer Universität bei Hans Galinsky zum Dr. phil. promoviert. Nach kurzer Assistententätigkeit am Luther College in Iowa (1970/71) wurde er 1973 Professor für Anglistik und Amerikanistik an der Universität-Gesamthochschule Paderborn mit dem Schwerpunkt „Englisch für Wirtschaftswissenschaften“. Diese Professur hatte der in Herbram lebende Fink bis zum Eintritt in den Ruhestand 1993 inne. Anschließend übernahm er eine Professur mit dem gleichen Schwerpunkt an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.
Neben seinen Lehrbücher zur Wirtschaftssprache Englisch beschäftigte sich Fink vor allem mit Amerikanismen in der deutschen Sprache.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fink, Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Anglist (Schwerpunkt: Amerikanistik) und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 19. Oktober 1929 |
| GEBURTSORT | Birkenfeld |
| STERBEDATUM | 2002 |