Hermann Hagenah

Hermann Hagenah (* 8. Februar 1890 in Stolk; † 30. April 1948 in Bad Segeberg) war ein deutscher Lehrer und Landeshistoriker.

Leben

Hermann Hagenah wuchs in Angeln auf. Er besuchte das Kieler Reform-Realgymnasium, die nachmalige Humboldt-Schule. Nach dem Abitur studierte er an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Geschichte, Neuere Sprachen und Philosophie. Mit einer Doktorarbeit über die Schleswig-Holsteinische Erhebung wurde er 1916 promoviert. Den Schuldienst begann er in Wyk auf Föhr, wo er 1920/21 die Höhere Privatschule leitete. Anschließend wechselte er in den staatlichen Schuldienst. Er unterrichtete zunächst am Realgymnasium in Rendsburg, dann in den 25 Jahren bis zu seinem Tod als Studienrat an der Dahlmann-Schule in Bad Segeberg.

Hagenahs Forschungsinteresse wurde entscheidend beeinflusst durch seine Aufarbeitung des Archivs der Familie Ahlmann, mit der ihn Ludwig Ahlmann noch während seines Studiums in Kiel beauftragt hatte. Ihr entsprang u. a. seine spätere Arbeit über Wilhelm Hans Ahlmann. Bereits als Student publizierte Hagenah zu Themen der Geschichte Schleswig-Holsteins in Tageszeitungen und Zeitschriften, oft mit biographischem Schwerpunkt. 1931–1933 saß er im Vorstand der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Fritz Hähnsen: Hermann Hagenah * 8.2.1890 † 30.4.1948. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Band 73, 1949, S. IX.
Personendaten
NAME Hagenah, Hermann
KURZBESCHREIBUNG deutscher Lehrer und Landeshistoriker
GEBURTSDATUM 8. Februar 1890
GEBURTSORT Stolk
STERBEDATUM 30. April 1948
STERBEORT Bad Segeberg