| Hidden Fire | ||||
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| Livealbum von Sun Ra & His Arkestra | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
29./30. Januar 1988 | |||
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El Saturn Records, Strut | ||||
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Format(e) |
2 LP, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
6 | |||
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1:18:24 | ||||
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Besetzung |
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Aufnahmeort(e) |
Knitting Factory, NYC | |||
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Hidden Fire ist der Titel von zwei Musikalben von Sun Ra & His Arkestra. Die am 29. und 30. Januar 1988 in der Knitting Factory in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen 1988 auf zwei Langspielplatten unter den Titeln Hidden Fire I und Hidden Fire (Volume 2) auf El Saturn Records. Am 16. September 2025 wurden die beiden Alben als Doppel-LP, CD und Download vom Label Strut in restaurierter Form wiederveröffentlicht.
Hidden Fire Volumes 1 & 2 waren die beiden letzten Alben, die Sun Ra 1988 auf seinem Label El Saturn (bzw. „Saturn Research“ bei Hidden Fire) veröffentlichte. Zur Stammbesetzung des Arkestra – darunter langjährige Mitstreiter wie Marshall Allen, John Gilmore, Danny Ray Thompson und die Vokalisten Art Jenkins und June Tyson – kamen die Geiger Billy Bang und Owen Brown junior dazu. Das Album entstand in der Zeit weiterer Live-Mitschnitte wie Duke Ellington's Sound of Space, Bratislava Jazz Days 1987 und Live at Pit-Inn Tokyo, Japan, 8, 8, 1988.
Hinsichtlich der LP Hidden Fire I (Saturn Research 13188III/12988II), die angeblich auch unter dem Titel Hidden Fire (Volume 3 & 4) erschien, herrscht große Verwirrung – Das Buch „The Earthly Recordings of Sun Ra“ von Robert Campbell und Chris Trent bezeichnet diese Version als „Hidden Fire 1“. Ebenso erschien Hidden Fire (Volume 2) (Saturn Research 13088A/12988B) angeblich irrtümlich auch unter dem Titel Hidden Fire (Volume 1 & 2).
Die von den Originalquellen remasterten LP- und CD-Versionen enthalten Archivfotos, Liner Notes des Ra-Experten Paul Griffiths und ein restauriertes Artwork, das von den Originalausgaben der Saturn-LPs inspiriert ist.
Volume 1
Volume 2
Musikalisch würde sich diese Aufnahme deutlich von Sun Ras anderen Veröffentlichungen der 1980er-Jahre abheben, schrieb der Sun-Ra-Forscher Paul Griffiths in den Liner Notes der Strut-Neuausgabe. Hidden Fire tauche in düsterere, dissonantere Gefilde ein. Ra spiele ausschließlich auf dem Yamaha DX7 Synthesizer und erweitere dessen digitale Klangpalette in ungeahnte Dimensionen. Die Besetzung des Arkestra sei einzigartig: eine selten [von Sun Ra eingesetzte] und kraftvolle Streicher-Gruppe mit zwei Violinen, darunter der legendäre Billy Bang, und der außergewöhnliche Sänger Art Jenkins, dessen unheimliche Klangtexturen und eigenwillige Vokalsprache seit Sun Ras Choreographers Workshop-Sessions Anfang der 1960er-Jahre nicht mehr so prominent zu hören waren. Die Musik sei roh, unruhig und oft überwältigend. Selbst die ruhigeren Stücke wie „Hidden Fire II“, ein Duett zwischen Ra und Jenkins, seien von einer tiefen Unruhe und geheimnisvoller Schönheit durchdrungen. Diese Darbietungen würden einen Sun Ra zeigen, der sich weniger für kosmische Freude oder Höhenflüge interessiert, sondern vielmehr darauf fokussiert habe, „Portale zu unerforschten Welten zu entdecken“.