Hildegard Kiermeier, auch Hilde Kiermeier (* 1932 in Oschatz; † September 2021) war eine Diplomatin der Deutschen Demokratischen Republik. Sie leitete als Generalsekretärin die UNESCO-Kommission der DDR.
Kiermeier studierte am Institut für Internationale Beziehungen (IBB). Seit 1956 war sie für das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR (MfAA) tätig.
Im November 1972 trat die DDR der UNESCO bei und im Folgejahr wurde die Gründung einer nationalen UNESCO-Kommission beschlossen. Kiermeier war deren erste und langjährige Generalsekretärin. Damit hatte sie den Rang einer Botschafterin inne. Im Mai 1990 wurde Kiermeier vorzeitig pensioniert. Ihr kurzzeitiger und einziger Nachfolger im Amt war Heinz Jung. Danach ging die DDR-Organisation in der Deutschen UNESCO-Kommission auf.
Kiermeier war neben Aenne Kundermann, Eleonore Staimer und Eleonora Schmid eine von vier Frauen im Range einer Botschafterin in der Geschichte der DDR. Ihr Bruder war der SED-Funktionär und Volkskammer-Abgeordnete Heinz Eichler. Ihre Schwester Gerda war die Frau des DKP-Politikers Herbert Mies.
| Personendaten | |
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| NAME | Kiermeier, Hildegard |
| ALTERNATIVNAMEN | Kiermeier, Hilde |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Diplomatin, Botschafterin der DDR |
| GEBURTSDATUM | 1932 |
| GEBURTSORT | Oschatz |
| STERBEDATUM | September 2021 |