Hinnenkamp

Hinnenkamp
Koordinaten: 52° 29′ N, 8° 8′ OKoordinaten: 52° 29′ 24″ N, 8° 8′ 5″ O
Fläche: 11,59 km²
Einwohner: 219 (31. Jan. 2020)
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 49434
Vorwahl: 05493
Hinnenkamp (Niedersachsen)
Hinnenkamp (Niedersachsen)
Lage von Hinnenkamp in Niedersachsen

Hinnenkamp ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden im Landkreis Vechta in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Der Ortsteil Hinnenkamp erstreckt sich nordöstlich von Vörden. Zum Ortsteil gehören die drei Weiler Ahe, Greven und Hinnenkamp.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Hinnenkamp stammt aus dem Jahr 936. Der Ort gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Vörden des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Hinnenkamp zum Kanton Vörden des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie (Bürgermeisterei) Damme im Arrondissement Quakenbrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Hinnenkamp zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Vörden. 1867 fiel die Gemeinde Hinnenkamp mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte sie zum Kreis Bersenbrück. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen gehörte Hinnenkamp von 1972 bis 1974 zum Landkreis Osnabrück und wurde am 1. März 1974 in die Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Vechta eingemeindet. Seit 1993 heißt die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812238
1845393
1871279
1885270
1895257
1910297
1925396
1939341
1950515
1961351
1970303

Baudenkmale

Im Ortsteil Hinnenkamp liegen die folgenden Baudenkmale:

Vereine

Der Schützenverein Hinnenkamp von 1903 betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.

Einzelnachweise

  1. ↑ Karte und Daten der Gemarkung Hinnenkamp
  2. ↑ Gemeinde Neuenkirchen-Vörden in Zahlen
  3. ↑ Geschichte der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
  4. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 221 (google.de).
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 122 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Kreis Bersenbrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021.
  11. 1 2 Michael Rademacher: Bersenbrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  13. ↑ Website des Schützenvereins Hinnenkamp