Hinnerk Bodendieck

Hinnerk Bodendieck (geb. 1965 in Hamburg) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Illustrator.

Leben

Hinnerk Bodendieck wurde 1965 in Hamburg geboren. Im Alter von 12 Jahren begann der intensive Kontakt in die Segelei, besonders im Bereich der Jugendwanderkutter und Traditionsschiffe; ein Umstand, der sich neben dem Hamburgbezug seiner Werke in seinem Schaffen erheblich niederschlägt. Nach seiner Schulzeit studierte er von 1988 bis 1996 an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg, wobei er die Jahre 1994 und 1995 zu Studienaufenthalten in Madrid nutzte. Bereits drei Jahre nach dem Studienabschluss begann seine Dozententätigkeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Seit 1999 illustriert Bodendieck Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder dokumentiert Ereignisse zeichnerisch. Im Jahre 2000 dokumentierte er eine Reise mit schwer erziehbaren Jugendlichen auf der Undine von Schweden nach Portugal; diese Arbeit mündete in der Ausstellung „Kids, Kunst, Krisen“ in Lagerhallen des Hamburger Freihafens. Seit 2007 erstellt er auch für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Illustrationen und Dokumentationen.

Am 17. Mai 2015 erhielt er den durch Günther Fielmann gestifteten Baumkunst-Preis im Rahmen des Internationalen Museumstags und 16. Gottorfer Landmarkts von Schloss Gottorf. Im Dezember 2015 und 2017 gestaltete Bodendieck das Silvester-Titelblatt der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit einer ganzseitigen Farbillustration.

Mehrfach beteiligte sich Bodendieck als Mitglied an Aktionen der Künstlergruppe „Norddeutsche Realisten“.

Hinnerk Bodendieck lebt und arbeitet in Hamburg.

Ausstellungen (Auswahl)

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Segler und Maler. Porträt: Hinnerk Bodendieck. Abgerufen am 15. Dezember 2015.
  2. ↑ Auf Gustav Kluge folgt Hinnerk Bodendieck. Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. September 2015; abgerufen am 28. Februar 2024.
  3. ↑ Herzlich willkommen bei den Norddeutschen Realisten. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Dezember 2015; abgerufen am 26. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Ausstellungsarchiv des Altonaer Museums. Abgerufen am 26. November 2015.
  5. ↑ Pittori amburghesi a Trieste. Goethe Institut Triest, abgerufen am 26. November 2015.
  6. ↑ Realismus im Norden - eine Zwischenbilanz. Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Dezember 2015; abgerufen am 28. Februar 2024.