| Hinterwildalpen (Dorf) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Liezen (LI), Steiermark | |
| Gerichtsbezirk | Liezen | |
| Pol. Gemeinde | Wildalpen (KG Wildalpen) | |
| Ortschaft | Wildalpen | |
| Koordinaten | 47° 38′ 31″ N, 14° 55′ 54″ O | |
| Höhe | 780 m ü. A. | |
| Postleitzahl | 8924 | |
| Vorwahl | +43/03636 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Wildalpen (61251 000) | |
Panorama von Hinterwildalpen nach Süden. Die höchsten Gipfel sind re. der Große Geiger, li. der Grasberg. | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk | ||
Hinterwildalpen ist ein Ort in der Gemeinde Wildalpen im Bezirk Liezen in der Steiermark.

Der Ort liegt auf etwa 780 m ü. A. in einem Becken im nördlichen Teil der Hochschwabgruppe, das im Norden durch einen West-Ost verlaufenden Geländerücken (Gipfel u. a. Eibl, 1335 m ü. A.; Ameismauer, 1115 m ü. A.; Hochschlag, 1197 m ü. A.; Hegenstein, 1172 m ü. A.) vom Tal der Salza getrennt wird. Südlich parallel zu diesem Rücken fließt der Hinterwildalpenbach, der das Becken nach Osten zur Salza entwässert. Eine parallel zu diesem Bach laufende, circa 6 Kilometer lange Straße durch die Schreiereng verbindet Hinterwildalpen mit dem Hauptort Wildalpen. Diese Straße bildet die einzige automobiltaugliche Anbindung der Ortschaft. Historisch bedeutend waren Saumpfade bzw. Altstraßen nach Süden (über die Eisenerzer Höhe, s. u. Geschichte) und Westen (über die Goss Richtung Gams bei Hieflau), die auch die Almen der Gegegend erschlossen.
Die höchsten Gipfel im Bergpanorama südlich der Ortschaft sind der Geiger (1723 m ü. A.) im Südwesten und der Grasberg (1673 m ü. A.) im Süden.
Hinterwildalpen war ein Talort der in den 1550er-Jahren aufwändig ausgebauten Straße über die Eisenerzer Höhe. Grund für den Bau war die Versorgung der Knappen und Gewerke rund um den Erzberg mit Holzkohle und landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Der in frühen Berichten über die Straße auftauchende Ortsname Wildalben dürfte Hinterwildalpen bezeichnen, die heutige Ortschaft Wildalpen wird erst um 1590 in schriftlichen Nennungen fassbar.
| Fachwerk | ||
| Gamsforst | Winterhöh | |
| Eisenerz |
