Hippach | ||
|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Schwaz | |
| Kfz-Kennzeichen: | SZ | |
| Hauptort: | Hippach-Schwendberg | |
| Fläche: | 39,36 km² | |
| Koordinaten: | 47° 12′ N, 11° 52′ O | |
| Höhe: | 608 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.431 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 36 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6283 | |
| Vorwahl: | 05282 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 09 16 | |
| NUTS-Region | AT335 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Johann-Sponring-Straße 80 6283 Hippach | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Alexander Tipotsch (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2022) (13 Mitglieder) |
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| Lage von Hippach im Bezirk Schwaz | ||
Hippach-Dorf von Norden, dahinter die Gemeinde Schwendau | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Hippach ist eine Gemeinde mit 1431 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.
Hippach liegt im hinteren Zillertal, westlich des Zillers. Die Gemeinde besteht aus dem Straßendorf auf einem Schwemmkegel sowie vielen Weilern und Einzelhöfen am steilen Hang des dichtbesiedelten Schwendberges und des nördlich anschließenden Laimacher- und Gugglberges.
Hippach bildet heute den kulturellen und sportlichen Mittelpunkt der Gemeinden Hippach, Ramsau und Schwendau.
Hippach nutzt viele Einrichtungen gemeinsam mit der Nachbargemeinde Schwendau, so sind die beiden Gemeindeämter im selben Gebäude in Schwendau (nur 30 m von der gemeinsamen Gemeindegrenze entfernt) untergebracht.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2026):
Fügenberg |
Zellberg |
Zell am Ziller |
Weerberg |
Ramsau im Zillertal | |
Tux |
Schwendau |
Der Ortsname Hippach, im Verlauf der Geschichte Huetbach, Hüttbach, Hipach genannt, ist deutschen Ursprungs und wurde erstmals 1299 urkundlich erwähnt. Der Name Schwendberg taucht erstmals 1318 auf. Laimach wurde erstmals 1350 urkundlich erwähnt. Gugglberg erscheint bereits 1161/73 im Traditionsbuch von Kloster Beyharting als Gvkunberch. Diese Ortsteile unterstanden dem Erzbistum Salzburg. Ein Stiftsbrief zeigt, dass es im Jahr 1247 bereits eine Kirche in Hippach gab, die Filiale der Mutterpfarre Fügen war. Für die drei Nachbarorte Hippach, Tux und Finkenberg wurde 1376 ein Vikariat eingerichtet, das zum Bistum Brixen gehörte.
Durch ein Erdbeben im Jahr 1689 wurden große Teile der Kirche zerstört. Sie wurde ab 1699 wieder aufgebaut.
Mit der Maria Theresianischen Schulreform in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bekam Hippach eine eigene Schule. Diese wurde 1830 um eine Suppenanstalt für bedürftige Kinder erweitert.
Im Jahr 1891 wurde Hippach eine eigenständige Pfarre, wobei das Pfarrgebiet auch Schwendau mit einschließt.
Der Gemeindename war bis 1955 Schwendberg, wurde dann in Hippach-Schwendberg geändert. Seit der Eingemeindung Laimachs im Jahr 1973 heißt die Gemeinde Hippach.
Hippach wurde schon verhältnismäßig früh ein bekannter Fremdenverkehrsort im Zillertal, dazu trug das ehemalige Bad bei. Von Hippach aus trat das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ den Siegeszug in alle Welt an.
| Hippach: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 717 | |||
| 1880 | 704 | |||
| 1890 | 677 | |||
| 1900 | 667 | |||
| 1910 | 659 | |||
| 1923 | 739 | |||
| 1934 | 841 | |||
| 1939 | 798 | |||
| 1951 | 861 | |||
| 1961 | 940 | |||
| 1971 | 1.090 | |||
| 1981 | 1.197 | |||
| 1991 | 1.366 | |||
| 2001 | 1.398 | |||
| 2011 | 1.368 | |||
| 2021 | 1.447 | |||
| 2026 | 1.431 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Hippach ist ein bedeutender Tourismusort, daneben gibt es einige kleinere Betriebe und einen großen Anteil an Auspendlern.
Von den 67 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden vierzig im Haupt-, 22 im Nebenerwerb, eine von einer Personengemeinschaft und vier von juristischen Personen geführt. Diese vier bewirtschafteten beinahe die Hälfte der Flächen. Der größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor ist der Bereich Beherbergung und Gastronomie.
| Wirtschaftssektor | Anzahl Betriebe | Erwerbstätige | ||
|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2001 | 2011 | 2001 | |
| Land- und Forstwirtschaft 1) | 67 | 81 | 69 | 64 |
| Produktion | 11 | 8 | 48 | 53 |
| Dienstleistung | 56 | 45 | 117 | 116 |
1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999
Arbeitsmarkt, PendelnVon den 630 Erwerbstätigen, die im Jahr 2011 in Hippach wohnten, arbeiteten etwas über zwanzig Prozent in der Gemeinde, fast 500 Menschen pendelten aus. FremdenverkehrDie Anzahl der Übernachtungen stieg von 240.000 im Jahr 2010 auf 270.000 im Jahr 2019. Die wichtigste Saison ist der Winter mit einer Spitze im Februar. |
Arbeitsmarkt |
Die Gemeinde ist verkehrsmäßig über die Zillertalstraße sowie die Zillertalbahn mit dem Bahnhof Ramsau-Hippach angeschlossen. In Schwendberg beginnt eine von mehreren Zufahrtsstraßen zur Zillertaler Höhenstraße, einer Ausflugsstraße, die entlang des westlichen Talhangs des Zillertales verläuft.
In den Gemeinderat werden 13 Mandatare gewählt:
| Partei | 2022 | 2016 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Stimmen | % | Mandate | % | Mandate | |
| Miteinander für Hippach | 447 | 50,06 | 7 | 65,33 | 9 |
| Gemeinsam für Hippach | 446 | 49,94 | 6 | 34,67 | 4 |