| Hochgrabe | ||
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| Die Hochgrabe rechts der Bildmitte, von Nordwesten und mit schwächer geneigter Nordseite und Wilder Platte links darunter. | ||
| Höhe | 2951 m ü. A. | |
| Lage | Außervillgraten und Innervillgraten, Osttirol/Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Villgratner Berge | |
| Dominanz | 5,5 km → Weiße Spitze | |
| Koordinaten | 46° 50′ 53″ N, 12° 25′ 39″ O | |
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| Normalweg | von der Volkzeinerhütte hinauf auf den Schrentebachboden, vorbei am Goldtrögele, über die Wilde Platte | |
| Besonderheiten | Dritthöchster Berg der Villgratner Berge; | |
Die Hochgrabe ist mit 2951 m ü. A. der dritthöchste Berg der Villgratner Berge in Osttirol. Ihr Gipfel liegt auf der Gemeindegrenze zwischen Außervillgraten und Innervillgraten, südlich des Defereggentals und zwischen dem Villgratental und dem Winkeltal. Sie befindet sich somit ca. neun Kilometer östlich der österreichisch-italienischen Staatsgrenze.

Die Hochgrabe hat in etwa die Form einer dreiseitigen Pyramide mit steil abfallenden Südwest- und Südostseiten und einer schwächer geneigten Nordseite. Diese geht nahtlos in die Wilde Platte über, eine ausgedehnte, schiefe Ebene mit grob parallelen Rinnen, die alle nach Norden entwässern. Am Fuße der Wilden Platte vereinigen sich diese Zuflüsse mit den Bächen von Degenhorn, Wagenstein und Rotegg auf dem Schrentebachboden, einer Hochebene des im Oberlauf Schrentebach genannten Winkeltalbaches.
Bis ins 19. Jahrhundert befand sich an der Nordseite der Hochgrabe mit der Wilden Platte der letzte Gletscher der Villgratner Berge – der Hochgrabe- oder Wildplattengletscher. So ist auf der im Rahmen der Franziszeischen Landesaufnahme erstellten Karte der Sektion Villgraten von 1816 der Gletscher eingezeichnet. Auch noch 50 Jahre später ist in seinem Standardwerk über die Hohen-Tauern von Carl Sonklar der Gletscher in der zugehörigen Karte der Hohen-Tauern dargestellt. Der Autor gibt sogar die Fläche der Gletscherbedeckung im Villgratental mit 0,0264 geographischen Quadratmeilen an. Doch schon 1870 fand der Jurist und Alpinist Victor Hecht keinen Gletscher mehr vor.
Die Hochgrabe befindet sich mitten im Hochgebirge, das Gebiet rundherum besteht hauptsächlich aus Grasland. Es gibt hier, wie auch in den ganzen Villgratner Bergen keinen Gletscher. Schnee liegt auf der Volkzeinalm (ca. 1880 m) bis Mai oder Juni, am Gipfel der Hochgrabe kann es das ganze Jahr vereinzelte Schneelacken geben.
In der Region herrscht alpines Klima. Durchschnittlich wärmster Monat ist Juli, kältester der Dezember. Am meisten Niederschlag gibt es im November, worauf es aber im Dezember am trockensten ist. Dabei gilt als Niederschlag auf der Hochgrabe zwischen November und April praktisch nur Schnee, in Mai, September und Oktober gibt es auch hauptsächlich Schnee, aber auch Regen. In den meteorologisch gesehenen Sommermonaten Juni und vor allem Juli und August gibt es im Fall eines Niederschlags größtenteils Regen, es kann aber auch zu Schneefall kommen.
Die Hochgrabe ist sowohl vom Volkzein am Ende des Winkeltals als auch von Talet am Gemeindegebiet von Innervillgraten zu besteigen.
Dort oben gibt es ein ausgiebiges Aussichtsbergpanorama: