Horst Hille

Horst Hille (* 13. August 1941 in Aussig; † 26. Januar 2015 in Radebeul) war ein deutscher Maler, Grafiker und Kleinplastiker.

Leben

Hilles Familie wurde in der Folge des Zweiten Weltkriegs 1947 aus Aussig vertrieben und kam nach Radebeul. 1956/59 machte Hille eine Lehre als Maurer und von 1963 bis 1969 arbeitete er auch in diesem Beruf.

Autodidaktisch beschäftigte er sich ab 1970 mit Malerei, Grafik und Kleinplastik, ab 1974 auch mit Druckgrafik, zu der ihn der Grafiker Gunter Herrmann anregte. Dieser war 1976 zusammen mit Werner Wittig sein Mentor bei der Kandidatur zur Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler.dem er dann von 1979 bis 1990 angehörte.

Nach der Wende war er ab 1990 Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, ein Jahr später im Sächsischen Künstlerbund.

Hilles Werke finden sich im In- und Ausland in privaten und auch öffentlichen Sammlungen, darunter neben der Radebeuler Städtischen Sammlung auch in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Hille war mit Ute Hille verheiratet. Er wurde auf dem Friedhof Radebeul-West beerdigt.

Werkbeispiele

Ausstellungen (unvollständig)

Einzelausstellungen

Ausstellungsbeteiligungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeigen von Horst Hille | trauer-anzeigen.de
  2. ↑ Herbert; Hille Boswank: Das Haus und die Stadt. 1987, abgerufen am 31. Oktober 2022.
Personendaten
NAME Hille, Horst
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler, Grafiker und Kleinplastiker
GEBURTSDATUM 13. August 1941
GEBURTSORT Aussig
STERBEDATUM 26. Januar 2015
STERBEORT Radebeul