Hubert Pfeiffer (* 14. Oktober 1891 in Barmen (heute ein Stadtteil Wuppertals); † 25. Dezember 1932 in Aachen) war ein deutscher Organist, Pianist und Komponist.
Hubert Pfeiffer wuchs als Sohn des Färbermeisters Peter Pfeiffer und dessen Ehefrau Elisabeth (geb. Giesenfeld) in Barmen auf. Da eine Entzündung bereits kurz nach der Geburt zur vollständigen Erblindung des Kindes führte, wurde Hubert ab seinem 10. Lebensjahr in der Provinzial-Blindenanstalt Düren unterrichtet. Der dort ansässige Musiklehrer Clemens Engels erkannte seine außergewöhnliche musikalische Begabung und unterwies ihn in Klavier-, Orgel- und Violoncellospiel sowie Musiktheorie. 1910 beendete Hubert Pfeiffer seine schulische Ausbildung und konnte bereits am 4. August desselben Jahres die Organistenprüfung an der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius in Aachen ablegen. Sein weiterer Ausbildungsweg führte ihn an das Konservatorium Potthoff-Zimmermann in Elberfeld (heute ebenfalls ein Stadtteil Wuppertals). Neben dem Klavierstudium wurde er hier von Kurt Herold in Kontrapunkt und Komposition unterrichtet. 1919 heiratete er Anna Sieper aus Barmen; sein Sohn Hans Peter wurde 1921 geboren. Nachdem Hubert Pfeiffer bereits als Privatmusiklehrer in seiner Heimatstadt gearbeitet hatte, wurde er zum 1. Januar 1922 Organist und Kantor der Herz-Jesu-Kirche zu Barmen, ein Amt, das er bis zum 1. Januar 1926 innehatte. Danach wirkte er bis zu seinem frühen, durch eine Blutvergiftung hervorgerufenen Tod als Komponist, Konzertpianist und Musiklehrer in Barmen.
Nach Hubert Pfeiffer sind eine Straße und ein Platz im Süden des Bezirks Heckinghausen benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pfeiffer, Hubert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Organist, Pianist und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 14. Oktober 1891 |
| GEBURTSORT | Barmen |
| STERBEDATUM | 25. Dezember 1932 |
| STERBEORT | Aachen |