Hugo Fasold (* 2. März 1933 in Göttingen; † 15. November 2017) war ein deutscher Biochemiker.
Hugo Fasold, Sohn des gleichnamigen Mediziners Hugo Fasold (1896–1975), studierte an der Universität Erlangen, der Universität Basel und an der Universität München die Fächer Chemie und Medizin. Nach dem medizinischen Staatsexamen im Jahr 1957 wurde er 1958 in Erlangen zum Doktor-Grad im Fach Medizin promoviert, zudem 1962 in Würzburg zum Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.). Zu diesem Zeitpunkt war er bereits seit 1960 als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Physiologische Chemie der Universität Würzburg tätig. 1965 habilitierte er sich in Würzburg.
1969 wurde er an das Institut für Biochemie der Frankfurter Goethe-Universität berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung forschte und lehrte. Er war unter anderem Vizepräsident und Senatspräsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie mehrfach Dekan seines Fachbereichs.
Fasolds Forschungsgebiete waren insbesondere der Intrazellulärer Transport und die Biogenese der Ribosomen. Er war u. a. Autor und Co-Autor mehrerer Lehrbücher für Studierende des Fachs Biochemie und jahrelang Sprecher des Sonderforschungsbereichs 169 „Struktur und Funktion membranständiger Proteine“.
In einer Würdigung seines Frankfurter Instituts hieß es ergänzend zu seiner naturwissenschaftlichen Arbeit: „Er brachte den Ausbau des Campus Riedberg entscheidend voran und konnte als Baubeauftragter an der Realisierung des Biozentrums am Campus Riedberg mitwirken.“
Zu seinen Schülern gehört unter anderem Claudia Koch-Brandt.
| Personendaten | |
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| NAME | Fasold, Hugo |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Biochemiker |
| GEBURTSDATUM | 2. März 1933 |
| GEBURTSORT | Göttingen |
| STERBEDATUM | 15. November 2017 |