Emil Hugo Friedemann (* 12. Oktober 1840 in Frankenberg/Sa.; † 25. November 1910 in Dresden) war ein deutscher Lehrer und Autor.
Er war der Sohn eines Mühlenbesitzers. Nach dem Schulbesuch in Frankenberg bezog er das Proseminar und im Anschluss ab 1856 das Seminar in Freiberg-Nossen. Nach dessen Abschluss wurde Friedemann 1860 Schulvikar in Schmilka. 1865 ging er nach Ungarn, um dort als Hauslehrer zu arbeiten, 1866 wechselte er nach Wien. 1867 kehrte er in das Königreich Sachsen zurück, um Lehrer an der Privaterziehungsanstalt des Direktors Forwerg in Dresden zu werden. Ab 1873 war Friedemann Lehrer für Geographie und Naturwissenschaften am Käuffer’schen Real-Institut in Dresden.
Er war Mitglied des Vereins für Erdkunde in Dresden, in dessen Vorstand er das Amt des Vereinsbibliothekars wahrnahm.
1875 fand Friedemann auf dem Kleinen Zschirnstein bei Kleingießhübel einen mächtigen Opferaltar.
Er regte u. a. Dorothea von Essen (* 1880) nach deren Umzug nach Dresden an, unter's Federvieh zu gehen und für Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben.
Sein Sohn Heinrich Curt Friedemann wurde Architekt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Friedemann, Hugo |
| ALTERNATIVNAMEN | Friedemann, Emil Hugo (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lehrer und Autor |
| GEBURTSDATUM | 12. Oktober 1840 |
| GEBURTSORT | Frankenberg/Sa. |
| STERBEDATUM | 25. November 1910 |
| STERBEORT | Dresden |