Friedensreich Hundertwasser

Hundertwasser 1998 in Neuseeland
Ernst Fuchs, Arik Brauer, Friedensreich Hundertwasser, 1973

Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt (bürgerlich: Friedrich Stowasser, * 15. Dezember 1928 in Wien; † 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 bei Brisbane) war ein österreichischer Künstler, der vorrangig als Maler, aber auch in den Bereichen Architektur und Umweltschutz tätig war. Seinen Künstlernamen Hundertwasser bildete er 1949 aus seinem bürgerlichen Namen durch die Eindeutschung der ersten Silbe – sto ist in slawischen Sprachen das Wort für „hundert“. Den künstlerischen Vornamen Friedensreich leitete er aus seinem Taufnamen Friedrich (Fried = Frieden mit dem Fugen-s und von rich = reich) ab.

Künstlerisch trat er zeitlebens als Gegner der „geraden Linie“ und jeglicher Standardisierung auf. Das zeigt sich insbesondere bei seinen Arbeiten im Bereich der Baugestaltung, die sich durch fantasievolle Lebendigkeit und Individualität, vor allem aber durch die Einbeziehung der Natur in die Architektur auszeichnen.

Leben

Friedensreich Hundertwasser war das einzige Kind des Ingenieurs Ernst Stowasser (1894–1929) und dessen Ehefrau Elsa (geb. Scheuer) (1894–1972), die jüdischer Herkunft war. Die Familien stammen väterlicherseits aus Böhmen und mütterlicherseits aus Mähren. Kurz nach seinem ersten Geburtstag starb sein Vater an einer Blinddarmentzündung, sodass ihn seine Mutter alleine aufzog. Mit sieben Jahren kam er auf die Montessori-Schule in Wien. Die dortigen Kunsterzieher attestierten ihm „außergewöhnlichen Formen- und Farbensinn“. Hundertwasser wurde 1935 katholisch getauft. Nach dem Anschluss Österreichs wurde er mit zehn Jahren in die Hitler-Jugend aufgenommen. Da Privatschüler nach außen hin eher auffielen, ließ Elsa Stowasser ihren Sohn auf eine staatliche Wiener Schule wechseln.

Gedenktafel am Haus Obere Donaustraße 12

Von den Nationalsozialisten wurde er zusammen mit seiner Mutter in das Haus Obere Donaustraße 12 in Wien-Leopoldstadt zwangsumgesiedelt. Im Gegensatz zu seiner Großmutter mütterlicherseits, die Jüdin war, und den rund 70 anderen Verwandten überlebten die beiden den Nationalsozialismus.

Nach seiner Matura am Bundesgymnasium Horn im Jahr 1948 besuchte er im Wintersemester 1948/49 für drei Monate die Wiener Akademie der bildenden Künste. Dort begann er seine Werke mit dem Künstlernamen Hundertwasser zu signieren. Kurz nachdem er sein Studium abgebrochen hatte, reiste Hundertwasser im April 1949 zum ersten Mal nach Italien. Dort lernte er den französischen Künstler René Brô kennen. Gemeinsam reisten sie 1950 bis nach Paris. Weitere Reisen führten Hundertwasser nach Marokko (erste Jahreshälfte 1951), nach Tunesien und nach Sizilien.

Die Eindrücke der Reise nach Nordafrika wurden für seine Malerei in besonderem Maße bestimmend, wie auch die Begegnung mit den Werken von Egon Schiele, Paul Klee und Walter Kampmann. In den 1949 in Italien entstandenen Aquarellen treten die „glasklirrenden, durchsichtigen Seelenbäume“ Kampmanns in Erscheinung, und in ihnen klingt bereits die Bedeutung an, die der Baum, die Vegetation, die „beseelte Natur“ in Hundertwassers Werk und in seinem Denken einnehmen werden.

Der Einzelgänger Hundertwasser reiste während seines Lebens viel und gern und lernte Englisch, Französisch und Italienisch. Außerdem sprach er ein wenig Japanisch, Russisch, Tschechisch und Arabisch. Stets hatte er einen Miniaturmalkasten bei sich, um überall und sofort malen zu können. Seine ersten Ausstellungen hatte Hundertwasser 1952 und 1953 in seiner Heimatstadt Wien, 1955 in Mailand sowie 1954 und 1956 in der Galerie Facchetti in Paris.

In den 1950er-Jahren lebte Hundertwasser in Paris. Er setzte sich mit der herrschenden Avantgarde auseinander, als aktiver Teilnehmer am aktuellen Diskurs zwischen geometrischer und expressiver Abstraktion, Informel und aufkeimendem Nouveau Réalisme. Zu den wichtigsten persönlichen Kontakten zählten unter vielen anderen Michel Tapié und Yves Klein sowie die Kritiker Pierre Restany und Julien Alvard. Als Reaktion auf den Tachismus der École de Paris mit seiner automatistisch-gestischen, zufall-gesteuerten Arbeitsweise formulierte er seine eigene Sicht, den „Transautomatismus“, in dem es nicht nur um ein neues Entstehen von Kunst geht, sondern auch um ein neues Wahrnehmen, das den aktiven, verantwortungsbewussten und gestaltenden Betrachter fordert.

1957 erwarb Hundertwasser einen Bauernhof am Rand der Normandie. 1958 heiratete er in Gibraltar die 16-jährige Herta Leitner. Die Ehe wurde zwei Jahre später geschieden.

1959 wurde er als Gastdozent an die Hochschule für bildende Künste Hamburg berufen. Im Dezember des gleichen Jahres zog er mit Bazon Brock und Herbert Schuldt sowie mit Studenten in seinem Klassenraum die Unendliche Linie, ein „beispielhaftes Projekt der aktionistischen Avantgarde“. Nach dem vom Direktor der Hochschule erzwungenen Abbruch der Linienziehung legte Hundertwasser seine Dozentur nieder.

1961 reiste Hundertwasser nach Japan, wo er bei der 6. Internationalen Kunstausstellung in Tokio den Mainichi-Preis erhielt. 1962 heiratete er ein zweites Mal. Die Ehe mit der Japanerin Yuko Ikewada wurde 1966 geschieden. Während der Zeit in Japan entstand auch der Name Friedensreich. Er übersetzte seinen Vornamen in die japanischen Schriftzeichen für die Begriffe „Friede“ und „reich“ und nannte sich von nun Friedereich, ab 1968 Friedenreich und schließlich in der endgültigen Form Friedensreich.

1962 hatte Hundertwasser großen Erfolg mit einer Retrospektive bei der Biennale Venedig im österreichischen Pavillon, eingerichtet von Vinzenz Oberhammer. Zwei Jahre später zeigte die Kestner-Gesellschaft Hannover eine umfangreiche Retrospektive, organisiert von Wieland Schmied, die als Wanderausstellung auch in Amsterdam, Bern, Hagen, Stockholm und Wien präsentiert wurde. Des Weiteren veröffentlichte die Kestner-Gesellschaft den ersten Œuvre-Katalog des Künstlers, herausgegeben von Wieland Schmied.

Hundertwasser (links) 1965 in Hannover

Nach dem Bauernhaus in der Normandie kaufte Hundertwasser 1966 die nicht mehr in Betrieb befindliche „Hahnsäge“ im dünn besiedelten niederösterreichischen Waldviertel. Dort, fernab von Hektik und inmitten der Natur, richtete er sich seine Behausung ein. 1964 wurden Arbeiten von ihm auf der documenta III in Kassel in der Abteilung Malerei gezeigt.

1968 reist Hundertwasser nach Kalifornien, um mit Herschel Chipp an der University of California in Berkeley eine Museumsausstellung mit Katalog vorzubereiten, die dann bis 1969 durch Städte der USA wanderte (Santa Barbara, Houston, Chicago, New York, Washington D.C.)

Von 1970 bis 1972 arbeitete er mit dem Regisseur Peter Schamoni an dem Film Hundertwassers Regentag. Dieser war nach dem Dokumentarfilm Hundertwasser von Ferry Radax (1966) der zweite Film über das Leben des Künstlers. Er handelt von dem alten Salzfrachter, mit dem Hundertwasser 1968 von Sizilien nach Venedig fuhr und der nach vollständigem Umbau zu Hundertwassers Schiff Regentag wurde.

1972 gründete Hundertwasser in der Schweiz die Gruener Janura AG, die 2008 in Namida AG umbenannt wurde. Über diese Aktiengesellschaft verwaltete Hundertwasser seine Urheberrechte.

Im Anschluss an eine Museums-Wanderausstellung in Neuseeland und Australien, anlässlich derer Hundertwasser erstmals 1973 nach Neuseeland reiste, erwarb er in der Bay of Islands in Neuseeland mehrere Grundstücke, die mit einer Fläche von insgesamt rund 372 ha das gesamte Kaurinui-Tal umfassen. Er verwirklichte seinen Traum, sein Land der Natur zurückzugeben und der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen. Er pflanzte mehr als 100.000 einheimische Bäume, baute Kanäle und Teiche und Pflanzenkläranlagen. Er nützte Sonnen- und Wasserenergie mittels Sonnenkollektoren und Wasserrad. Wie an allen seinen Wohnsitzen verwendete er auch dort die Humustoilette. Ein altes Farmhaus, das von ihm gestaltete Bottlehouse sowie Pigsty und Mountain hut dienten ihm als Wohn- und Arbeitsraum.

Ein von Hundertwasser angelegter Teich im Kaurinui-Tal in der Bays of Islands in Neuseeland
Hundertwassers Atelier Bottlehouse in Kaurinui

1975 nahm Hundertwasser an der Triennale di Milano teil, wo er ca. 15 „Baummieter“ durch Fenster in der Via Manzoni pflanzen ließ und das Manifest „Inquilino Albero“ (Baummieter) veröffentlichte. Mit seinen Baummieter-Aktionen (Wien, 1981, München 1983) wurde Hundertwasser ein Pionier der Fassadenbegrünung (vertical garden).

1979 erwarb Hundertwasser über seine Schweizer Firma in Venedig den „Giardino Eden“, einen rund 15.000 Quadratmeter großen Garten mit Palazzo.

Vorderer Teil des „Giardino Eden“ in Venedig
Palazzo des „Giardino Eden“

Hundertwasser entwarf ein Plakat der Künstlerserie zu den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 in München und begann 1975 Postwertzeichen zu entwerfen. 1982 gestaltete er die Fassade der Rosenthal-Fabrik in Selb. Ein Jahr später folgte die Grundsteinlegung des Hundertwasser-Hauses in Wien, das am 17. Februar 1986 an die Mieter übergeben wurde. In den Jahren darauf arbeitete Hundertwasser an zahlreichen Architekturprojekten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kalifornien, Japan und Neuseeland.

1981 erfolgte die Berufung zum Leiter einer Meisterschule für Malerei an die Akademie der Bildenden Künste Wien.

1982 wurde Hundertwassers einziges Kind, seine Tochter Heidi Trimmel, geboren. Unter dem Einfluss seines Managers Joram Harels lehnte Hundertwasser den Kontakt zu ihr ab.

1984 nahm er aktiv an der Besetzung der Hainburger Au zur Verhinderung des Kraftwerkbaus teil und demonstrierte mit Aktivisten bei Minusgraden. Bei einer Pressekonferenz im Presseclub Concordia zerriss er vor laufender Kamera den ihm verliehenen Großen Österreichischen Staatspreis.

Als 1988 im österreichischen Nationalrat die Einführung neuer Kfz-Kennzeichen beschlossen wurde, setzte sich Hundertwasser mit öffentlichen Auftritten, Rundschreiben und Petitionen für die Beibehaltung der schwarzen österreichischen Autokennzeichen ein. Er entwarf Autokennzeichen mit weißen Buchstaben und Ziffern auf schwarzem Grund und initiierte mit Unterstützung des Boulevardblatts Kronenzeitung eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren für die Beibehaltung der schwarzen Kennzeichen. Der damalige österreichische Verkehrsminister Rudolf Streicher setzte die beschlossene Reform jedoch unbeirrt um.

Auch gegen den EU-Beitritt Österreichs äußerte er sich seit 1988 kritisch. Er fürchtete um regionale Eigenständigkeit und sah die EU als Handelsvertretung des Großunternehmertums.

Am 9. April 1991 wurde das „KunstHausWien Museum Hundertwasser“ eröffnet. Es beherbergt die weltweit einzige permanente Hundertwasser-Ausstellung, die Einblicke in alle Schaffensbereiche (Jugendwerk, Malerei, Originalgraphik, Tapisserie, Angewandte Kunst und Architektur) des Künstlers bietet. Auf zwei weiteren Stockwerken werden internationale Wechselausstellungen gezeigt.

1993 entwarf er für das lateinisch-deutsche Schulwörterbuch Der kleine Stowasser ein künstlerisches Design. Diese Ausgabe erschien 1994 in hundert verschiedenen farblichen Variationen. 1995 erschien die „Hundertwasser-Bibel“. Das 1688 Seiten starke Werk ist mit dreißig extra für diese Edition geschaffenen Collagen und fünfzig Kunstwerken bebildert. Die Einbände sind handgefertigte Unikate.

In den späten 1990er-Jahren beschäftigte sich Hundertwasser mit Architekturprojekten in Deutschland, Japan und Neuseeland.

1999 begann er Kommentare zu seinen Werken (Catalogue raisonné) zu verfassen. Er entwarf das Layout und die Covergestaltung des zweibändigen Katalogs und bestimmte die Größen der Reproduktionen seiner Werke. Mit der Nummerierung seiner Werke hatte er bereits 1954 begonnen. In seinem Archiv wurden seine Werke detailliert erfasst, beschrieben, aufgelistet und fotografisch dokumentiert. Das „Hundertwasser Archiv“ in Wien dokumentiert seine Werke.

Am 19. Februar 2000 starb Friedensreich Hundertwasser auf der Rückreise von Neuseeland nach Europa an Bord der Queen Elizabeth 2 an Herzversagen. Er wurde am 3. März 2000 auf seinem Grundstück in Neuseeland, ohne Sarg und nackt, eingehüllt in eine von ihm entworfene Koruflagge, beerdigt. Auf sein Grab wurde ein Tulpenbaum gepflanzt.

Laut seinem Manager Joram Harel war Hundertwasser vermögenslos und sein Nachlass aufgrund seines aufwendigen Lebensstils überschuldet. Andererseits sagen Freunde Hundertwassers, er habe sehr bescheiden gelebt und nicht einmal Geld fürs Haareschneiden ausgegeben. Er besaß mehrere Grundstücke und Gebäude, unter anderem in Neuseeland, Venedig und Wien, und über Verkäufe und Tantiemen erzielt die von Joram verwaltete Stiftung nachhaltige Einnahmen. Seine Tochter sieht sich um ihr Erbe betrogen.

Joseph Maria Stowasser und Friedrich Hundertwasser

Seit dem Erscheinen des Buches „Troppau. Schlesische Hauptstadt zwischen Völkern und Grenzen“ im Jahre 1984 wird spekuliert, Hundertwasser sei ein Nachkomme von Joseph Maria Stowasser. Hundertwasser selbst ist diesen Behauptungen entgegengetreten, besonders deutlich in einem Brief vom 24. August 1988: „Mein Großvater hieß Wenzel Stowasser und kam in jungen Jahren aus dem Gebiet der heutigen Tschechoslowakei nach Wien. Mein Vater hieß Ernst Stowasser, wurde in Wien geboren und starb 1929. Ich glaube nicht, dass ich ein naher Verwandter des Altphilologen und Wörterbuchautors bin.“ Genauer ist dieser Frage Matin Pelc nachgegangen, dessen Aufsatz auch die obigen Zitate entnommen sind. Die Version von Friedrich Hundertwasser wird durch den Taufbucheintrag seines Vaters Ernst (Pfarre St. Margareten Wien 5, geb. 7. Jänner, getauft 14. Jänner 1894) bestätigt, wo als Großvater angegeben ist: „Stowahser Wenzel, Porzellanmaler, kathol. geb. von Zettlitz in Böhmen, ehel. Sohn des Anton Stowahser“ (später berichtigt zu „Stowasser“).

Kunstschaffen: Malerei – Grafik – Tapisserie

Malerei

Hundertwasser begann 1949 zu reisen und seine Aufenthalte in Italien, Frankreich und Nordafrika beeinflussten seine künstlerische Entwicklung. In den 1949 in Italien entstandenen Aquarellen treten die „glasklirrenden, durchsichtigen Seelenbäume“ in Erscheinung, die er unter dem Eindruck der Werke des heute nahezu vergessenen Malers Walter Kampmann in seine Bildwelt aufnimmt und in denen die Bedeutung anklingt, die der Baum, die Vegetation, die „beseelte“ Natur in seinem Werk und in seinem Denken einnehmen wird. 1953 verwendete er zum ersten Mal die Spirale, die zum bestimmenden Element seines malerischen Werks wurde. Hundertwasser bezeichnete seine Malerei als „vegetativ“.

„Ein wesentlicher Teil der Wirkung von Hundertwassers Malerei geht von der Farbe aus. Hundertwasser setzt die Farbe instinktiv ein, ohne nach irgendwelchen, auch selbst festgelegten Regeln etwa bestimmte Farben bestimmten Zeichen zuzuordnen. Er bevorzugt intensive, leuchtende Farben und liebt es, Komplementärfarben unmittelbar nebeneinander zu setzen – etwa zur Pointierung der Doppelbewegung der Spirale. […] Die Position seiner Malerei ist heute singulär und ohne Parallele.“

– Wieland Schmied

Heimann-Jelinek meint, Hundertwassers labyrinthischer Spiralstil habe seine Wurzeln in der permanenten Spannung und Angst, die er in den Jahren 1938 bis 1945 durchleben musste. Hundertwasser hat sich einige Zeit ganz bewusst mit der Shoa beschäftigt, davon legen Bilder wie Blut regnet auf die Häuser (1961), Judenhaus in Österreich (1961–62), Blutgarten (1962) oder Krematorium (1963) Zeugnis ab. Hundertwasser arbeitete in vielen grafischen Techniken: Lithographie, Siebdruck, Radierung, Farbholzschnitt und andere mehr. Er war der erste europäische Maler, dessen Werke von japanischen Meistern geschnitten und gedruckt wurden.

Grafik

Ab den 1970er Jahren vertiefte Hundertwasser seine Arbeit in der Druckgrafik. In Zusammenarbeit mit den Druckern entwickelte er komplexe Verfahren mit einer Vielzahl von Farbauszügen, setzte phosphoreszierende oder fluoreszierende Farben ein, experimentierte mit reflektierenden Glasstaubauflagen oder elektrostatischer Beflockung und führte seine Grafiken zu gesteigerter Leuchtkraft und reizvollen Oberflächeneffekten. In der bloßen Multiplikation eines grafischen Werks sah er die Sterilität der von ihm bekämpften geraden Linie, daher bestehen viele seiner Grafikauflagen aus unterschiedlichen Farbkompositionen und -varianten. Mit den 10.002 Blättern der Grafik 10.002 Nights Homo Humus Come Va How do you do, erschienen 1984, gelang es ihm, so viele verschiedene Blätter herzustellen, wie die Auflage hoch war.

Hundertwasser arbeitete in verschiedenen drucktechnischen Verfahren, und sein relativ kleines druckgrafisches Werk besteht aus 11 Rotaprint-Lithografien, 13 Lithografien, 33 Serigrafien, 40 japanischen Farbholzschnitten, 19 Radierungen, 7 Druckgrafiken in Mischtechnik und 1 Linolschnitt. Walter Koschatzky, ehemals Direktor der grafischen Sammlung Albertina (Wien), hat in dem von ihm 1986 herausgegebenen Verzeichnis des grafischen Werks die Grafiken chronologisch nach dem Erscheinungsdatum gereiht und fortlaufende HWG-Nummern (Hundertwasser-Grafik-Nummern) eingeführt. Mit der Fortsetzung des grafischen Werks nach 1986 kommt Hundertwassers grafisches Werk auf 124 HWG-Nummern.

Einen Teil seines grafischen Oeuvres hat Hundertwasser in Portfolios zusammengefasst. Die frühesten sind das Art Club Rotaprint Portfolio (Zink-Lithographien gedruckt mit Rotaprint-Maschine) von 1951, zwei Portfolios mit Siebdrucken (Look at it on a rainy day, 1972 und La Giudecca Colorata, 2001) sowie drei Portfolios mit japanischen Farbholzschnitten (Nany Hyaku Mizu, 1973; Midori No Namida, 1975; Joy of Man, 1988). Für die Siebdruck- und Holzschnittportfolios gestaltete Hundertwasser auch die Holzkassetten zur Aufbewahrung, wobei die Regentag-Mappe (Look at it on a rainy day) eine Besonderheit darstellt, weil sie handschriftlich vom Künstler nummeriert und signiert ist.

Hundertwasser war der erste europäische Maler, dessen Werke von japanischen Meistern geschnitten und gedruckt wurden. Sie mussten sich der Herausforderung stellen, den Farbenreichtum von Hundertwassers Werken in die erforderliche übergroße Anzahl von oft mehr als zwanzig Holzauszugsplatten zu übertragen. Hundertwasser war der Überzeugung, der einzig richtige Weg in der Kunst der Originalgrafik sei eine Zusammenarbeit von Künstler, Techniker und Drucker, wobei der Künstler die übergeordnete, dirigierende Funktion innehat und auch in den technischen Prozess lenkend eingreift und die Verantwortung trägt.

Ende der 1960er Jahre begann Hundertwasser im Siebdruckverfahren zu arbeiten. Sowohl durch eine ausgefeilte Reprotechnik als auch durch manuelle Überarbeitungen konnte eine Vielfalt an neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Bildwirkungen erzielt werden. Bereits in den ersten Serigrafien verwendete er Metallfolienprägungen und fluoreszierende Farben. Das italienische Studio Quattro druckte 10.000 Exemplare der Grafik 686 Good Morning City und 686 Good Morning City – Bleeding Town in insgesamt 50 Farbvarianten von je 200 Stück. Die zehn Siebdrucke des Portfolios Look at it on a rainy day, gedruckt von Dietz Offizin in Lengmoos, entstanden in einem komplizierten Druckverfahren mit einer Vielzahl von Farbauszügen. Erstmals wurden phosphoreszierende Farben oder reflektierende Glasstaubauflagen eingesetzt. In der Grafik 700 Olympische Spiele München 1972 wurde eine elektrostatische Beflockung aufgebracht. Seine Grafiken in Tiefdrucktechnik (Radierung) druckte Hundertwasser ab 1974 in Wien, als sich die Möglichkeit eröffnete, mit den Druckern Robert Finger und Wolfgang Raab zusammenzuarbeiten. Auch in der Radierung entschied Hundertwasser sich für schwierige und effektvolle Druckprozesse, wenn beispielsweise irisierende Verläufe durch Aquatinta-Platten entstanden, die ihrerseits über farbige Papier-Collagen (Chine-collé) gedruckt wurden. Mit Drucker Claudio Barbato in Venedig fand Hundertwasser schließlich einen kongenialen Partner für Mixed media-Kombinationsdrucke, in denen Lithografie, Siebdruck, Prägedruck (Metallfolienprägung) zum Einsatz kamen.

Hundertwasser war stets darauf bedacht, auf den grafischen Blättern selbst genaue Werkangaben zu machen, um zu einer möglichst lückenlosen Offenlegung der Techniken und Entstehungsdaten des Werks zu gelangen. Auf den Grafiken finden sich Hundertwassers Signatur (handschriftlich und in Form von japanischen Inkan), Nummerierung (Exemplarnummer/Auflagenhöhe), Datum und Ort der Signatur, Œuvre-Nummer, in vielen Fällen der Name des Werks, Nennungen bzw. Stempel und Prägungen von Verlegern, Druckern, Papier- und Farbenfabrikanten oder der eingesetzten Koordinatoren sowie Farbauszugspunkte. Auf vielen Grafiken finden sich geprägt, gestempelt oder mitgedruckt Auflistungen von Farbvarianten, technischen Versionen und Auflagenangaben.

Tapisserie

Hundertwassers erste Tapisserie, 133 Pissender Knabe mit Wolkenkratzer, entstand 1952 aufgrund einer Wette mit Fritz Riedl, bei der Hundertwasser behauptet hatte, man könne eine Tapisserie auch ohne Karton, also ohne eine Vorlage in der Größe der Tapisserie, weben. Nach sechs langen Monaten, in denen Hundertwasser „mit Händen und Füßen“ am Webstuhl arbeitete, war die Tapisserie fertig und Hundertwasser hatte die Wette gewonnen. Auch sämtliche nachfolgende Tapisserien entstanden ohne Karton, sie wurden jedoch von Webern hergestellt, die Hundertwasser auswählte. Bei der Übertragung seiner Werke in eine Tapisserie ging es Hundertwasser um die freie Umsetzung in ein anderes Medium und um die künstlerische Interpretation durch die Weber, das heißt, um eine Umsetzung ohne Vorlage beziehungsweise Karton. Nach Hundertwassers Auffassung konnte nur diese Vorgehensweise ohne Karton dem Werk Leben einhauchen, nur so konnte ein echtes künstlerisches Werk entstehen und nicht eine unbeseelte Kopie der Vorlage. Aus diesem Grund sind alle Hundertwasser-Tapisserien Unikate. Hundertwasser hat nur mit wenigen Webern kooperiert. Fast alle seine Tapisserien entstanden in Zusammenarbeit mit Hilde Absalon in Wien und mit Fritz Riedl bzw. dessen Atelier in Mexiko.

Architektur

Titelblatt des Verschimmelungsmanifests, 1958
Fassade vom „Hundertwasserhaus“ in Wien (2020)

„Wir leben heute in einem Chaos der geraden Linien, in einem Dschungel der geraden Linien. Wer dies nicht glaubt, der gebe sich einmal die Mühe und zähle die geraden Linien, die ihn umgeben, und er wird begreifen; denn er wird niemals ans Ende gelangen.“

– Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur (1958)

Seit den frühen 1950er Jahren setzte sich Hundertwasser mit der Architektur auseinander und trat für eine natur- und menschengerechtere Architektur ein. Er begann sein Engagement mit Manifesten, Essays und Demonstrationen wie dem „Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur“ (1958). Im „Verschimmelungsmanifest“ formulierte er die Ablehnung des Rationalismus, der geraden Linie und der funktionellen Architektur. Er postuliert das „Fenster-Recht“ als Recht jedes Einzelnen, sich aus seinem Fenster zu beugen und – so weit seine Arme reichen – das Mauerwerk zu bemalen.

Bei seiner „Nacktrede für das Anrecht auf die dritte Haut“ 1967 in München im Rahmen einer Aktion des Pintorariums, einer universellen Akademie aller kreativen Richtungen, gegründet von Hundertwasser, Arnulf Rainer und Ernst Fuchs, geißelte Hundertwasser die Versklavung des Menschen durch das sterile Rastersystem der Architektur und durch die Serienfabrikation einer mechanisierten Industrie. Seine zweite Nacktrede und die Verlesung des Architektur-Boykott-Manifests „Los von Loos – Gesetz für individuelle Bauveränderungen oder Architektur-Boykott-Manifest“ fand 1968 in Wien statt.

In seinem Architektur-Boykott-Manifest bezieht er sich auf die in der Tradition des österreichischen Architekten Adolf Loos („Ornament und Verbrechen“) entstandene rationale, sterile Architektur, die für ihn in ihrer tödlichen Eintönigkeit verantwortlich für das Elend der Menschen ist. Er ruft zum Boykott dieser Architektur auf, fordert schöpferische Baufreiheit und das Recht zur individuellen Bauveränderung. In diesem Zusammenhang prägte er die Begriffe „Fensterrecht“ und „Baumpflicht“ (1972).

In den 1970er Jahren ließ Hundertwasser erste Architektur-Modelle anfertigen, beispielsweise die Modelle für die Eurovisions-Sendung Wünsch Dir was, mit denen er seine Ideen der Dachbewaldung, der Baummieter und des Fensterrechts veranschaulichte. In diesen Modellen schuf er architektonische Formen wie das Augenschlitzhaus, das Terrassenhaus und das Hoch-Wiesen-Haus, später kamen die Modelle Grubenhaus, Spiral-Haus, die 'Begrünte Tankstelle' sowie die „Unsichtbare und unhörbare Autobahn“ hinzu.

Seit den frühen 1980er Jahren betätigte sich Hundertwasser als „Architekturdoktor“, wie er sich selbst bezeichnete. Mit dem Bau der Wohnhausanlage der Gemeinde Wien (Architekten Krawina und Pelikan) in der Löwengasse begann seine eigentliche Arbeit im Bereich der Architektur. Das Haus wurde sofort zum Touristenmagneten. Auch Hundertwassers zahlreiche Folgeprojekte in Europa und Übersee (in Zusammenarbeit mit den Architekten Springmann und Pelikan) wurden vom breiten Publikum in der Regel sehr „beifällig“ aufgenommen, von der Architektenschaft und der Fachkritik aber zumeist vehement abgelehnt.

Besonders scharf gestaltete sich diese Konfrontation um die Mitte der 1990er Jahre. Einige Jahre später spricht Michael Martens in einem Interview mit dem fast 70-jährigen Hundertwasser u. a. das Thema Architektur an, wobei Hundertwasser die Bauhausarchitektur mit der Postmoderne gleichsetzt, um seine Position zu vertreten.

Martens: Sie setzen auf visuelle Reize und Intuition statt auf ein intellektuell durchstrukturiertes Kunstprodukt. Die Bauhaus-Architektur folgt dagegen der Funktion, dem Betrachter wird nichts vorgelogen. Verglichen mit den Maßstäben des Bauhauses ist Ihre Architektur verlogen. Kann eine menschengerechte Architektur ohne Lüge nicht auskommen?

Hundertwasser: Es gibt einen interessanten Satz: "Life without Kitsch becomes unbearable." Ohne Lüge können wir nicht existieren. Was ist Lüge? Sie wird aus der Not geboren oder ist Teil eines Spiels. Man hat mir oft vorgeworfen, was ich mache, seien Potemkinsche Dörfer, weil ich nur Fassaden bemale. Wenn ich im Vergleich dazu aber die modernen Gebäude betrachte – etwas Verlogeneres gibt es nicht. Vor das Betongerüst eines Hauses wird Marmor gehängt, im Abstand von fünf Zentimetern. Dahinter laufen die Ratten. Oder sie machen Pseudoarkaden mit riesigen Fenstern, die in der Luft hängen – wenn das nicht verlogen ist."

Ökologisches Engagement

Eng verbunden mit Hundertwassers Philosophie einer Architektur in Harmonie mit der Natur war sein ökologisches Engagement. Er setzte sich für die Erhaltung des natürlichen Lebensraums der Menschen ein und forderte ein Leben in Einklang mit den Gesetzen der Natur. Er verfasste zahlreiche Manifeste, hielt Vorträge und gestaltete Plakate zugunsten des Naturschutzes, gegen die Kernenergie, zur Rettung der Meere und der Wale und zum Schutz des Regenwaldes.

Er war ein Verfechter der Humustoilette und des Prinzips der Pflanzenkläranlage. Für ihn waren Fäkalien nicht ekelerregend, sondern Teil des Kreislaufs der Natur. Davon zeugen sein Manifest Die Heilige Scheiße sowie eine Anleitung zum Selbstbau einer Komposttoilette.

Politische Ansichten

Infolge seiner Erfahrungen als Verfolgter des NS-Regimes vertrat Hundertwasser früh eine konsequent antitotalitäre Position. Er dürfte von seiner Mutter im Sinne der in der Zwischenkriegszeit verbreiteten k.u.k.-Nostalgie beeinflusst worden sein. Seine frühen Ängste vor den im Karree marschierenden Bataillonen der Diktaturen könnte seine Ablehnung gegen die Geometrisierung des Menschen und seiner Architektur mit bedingt haben. In einem Brief aus 1954 assoziiert Hundertwasser zum Rechteck „die in geometrische Rechtecke gepressten Marschkolonnen“.

1959 engagierte sich Hundertwasser anlässlich der Flucht des Dalai Lama aus Tibet in Carl Laszlos Zeitschrift „Panderma“ für das tibetische religiöse Oberhaupt. In späteren Jahren, als bereits bekannter Künstler, betätigte sich Friedensreich Hundertwasser als Umweltaktivist und profilierte sich zuletzt eher als EU-Gegner und Verfechter der Bewahrung regionaler Eigenarten. Zu den weniger bekannten Facetten von Hundertwassers Persönlichkeit gehört sein Bekenntnis zur konstitutionellen Monarchie:

„Österreich braucht ein übergeordnetes Zentrum, bestehend aus immerwährenden höheren Werten, – die man gar nicht mehr auszusprechen wagt –, wie Schönheit, Kultur, inneren und äußeren Frieden, Glaube, Reichtum des Herzens […]
Österreich braucht einen Kaiser, der dem Volke untertan ist. Eine übergeordnete und strahlende Größe, zu der alle Vertrauen haben, weil diese Größe im Besitz aller ist. Die rationalistische Denkungsart hat uns zwar in diesem Jahrhundert einen ephemeren (= kurzlebigen; Anm. d. Red.) höheren amerikanischen Lebensstandard auf Kosten der Natur und der Schöpfung gebracht, der jetzt wieder zu Ende geht, doch unser Herz, unsere Lebensqualität, unsere Sehnsüchte zerstört, ohne die ein Österreicher nicht leben mag.
Es ist ungeheuerlich, daß Österreich einen Kaiser hat, der niemandem Böses tat, und ihn dennoch wie einen Aussätzigen behandelt. Österreich braucht eine Krone! Es lebe Österreich! Es lebe die konstitutionelle Monarchie! Es lebe Otto von Habsburg!“

– Friedensreich Hundertwasser: Für die Wiederkehr der konstitutionellen Monarchie. Kaurinui, Neuseeland, 28. März 1983. Am 14. Mai 1987 Otto von Habsburg zu seinem 75. Geburtstag gewidmet.

Werke

Hundertwasser schuf viele Objekte angewandter Kunst, entwarf Briefmarken, Flaggen, Münzen, Bücher, Porzellanobjekte. Er gestaltete die „Vindobona“, ein Fahrgastschiff der DDSG Blue Danube (1995) und eine Boeing 757 für die deutsche Fluggesellschaft Condor (nicht realisiert). Darüber hinaus ließ er für den eigenen Gebrauch ein altes hölzernes Frachtschiff umbauen, das ihm zehn Jahre lang als Zuhause und Arbeitsplatz diente (siehe Regentag (Schiff)).

Bauwerke

Hundertwasser gestaltete folgende Bauwerke, eine Vielzahl davon in Zusammenarbeit mit den Architekten Peter Pelikan und Heinz M. Springmann:

Hinweisschild im Uelzener Bahnhof

Bilder

Hundertwassers Bilder sind in Aquarell oder Mischtechnik gemalt, einige wenige als Ölbilder. Er stellte viele seiner Farben selbst her und malte mit Wasserfarben, mit Ölfarben und Eitempera, mit glänzenden Lacken und zerriebenen Erden. Die „Chassis“ seiner Gemälde hat er meist selbst angefertigt und fast immer die Leinwände selbst aufgezogen. Er malte auf den verschiedensten Papieren, in frühen Jahren mit Vorliebe auf gebrauchten Packpapieren, und montierte diese auf die Bildträger wie Holzfaserplatten oder Leinwand.

Hundertwasser hat weniger als 1000 Bilder geschaffen, wobei auch das im Taschen-Verlag 2002 erschienene Werkverzeichnis keinen Schluss auf die genaue Anzahl zulässt, weil es in der Systematik und Nummerierung den Vorgaben des Künstlers folgt. Hundertwasser hat seine Werke selbst nummeriert. Er betrachtete die Oeuvre-Nummer als Teil des Namens eines Werks und hat sie stets oval eingefasst. In den Nummern 1 bis 1008 des Hauptwerks sind nicht nur Mixed-Media-Bilder und Aquarelle enthalten, sondern auch Zeichnungen und andere Werke wie Grafiken, die Hundertwasser mit einer Nummer versehen hat. Außerdem gibt es unter den Hauptwerknummern auch Serien von Zeichnungen (Doodles-Zeichnungen), die unter einer einzigen Nummer zusammengefasst sind. Jugendwerke (Werke 1934–1949) sind separat nummeriert. Bereits seit 2008 existiert ein vom Hundertwasser-Archiv in Wien erstelltes Online-Werkverzeichnis auf www.hundertwasser.com.

433 Das ich weiß es noch nicht
Friedensreich Hundertwasser, 1960
Mixed Media
KunsthausWien, Wien

Link zum Bild
(bitte Urheberrechte beachten)

1954 entwickelte Hundertwasser die Kunsttheorie des Transautomatismus.

Grafische Werke

(Auswahl)

Briefmarken und Medaillen

Zu dem umfangreichen Schaffen Hundertwassers gehören 26 Werke, die von ihm selbst als Briefmarkenentwürfe für verschiedene Postverwaltungen konzipiert wurden. Siebzehn dieser Entwürfe wurden – zum Teil nach seinem Tode – als Briefmarke realisiert.

Zwei der Entwürfe wurden nicht ausgeführt, da es Alternativentwürfe zu einer Briefmarkenausgabe (Vereinte Nationen, Senegal) waren. Sieben weitere Entwürfe entstanden für die Postverwaltungen von Marokko und Französisch-Polynesien und wurden nicht als Briefmarke realisiert. Daneben hat Friedensreich Hundertwasser einige seiner Werke für Briefmarkenausgaben adaptiert. Auf der Grundlage dieser Adaptionen erfolgten Briefmarkeneditionen von:

Die Österreichische Post verwendete weitere Hundertwasser-Motive für die Europa-Ausgabe 1987 (Moderne Architektur, Hundertwasserhaus), anlässlich seines Todes 2000 (Gemälde Blue Blues, im Rahmen der WIPA 2000) und 2004 Nationalpark Donauauen (Plakat Die freie Natur ist unsere Freiheit anlässlich des Jubiläums der Aubesetzung in Hainburg).

Erstmals wurde ein Hundertwasser-Motiv anlässlich der Kunstausstellung Salon de Mayo (Havanna, 1967) auf einer kubanischen Briefmarke wiedergegeben. Mit Ausnahme der Dienstmarken für den Europarat und der kubanischen Marke wurden alle Briefmarken von Wolfgang Seidel gestochen und von der Österreichischen Staatsdruckerei in einem aufwändigen Kombinationsdruckverfahren produziert (Stichtiefdruck, Rastertiefdruck, teilweise in Metallprägung).

Als Medailleur schuf Hundertwasser seine „Münz-Skulpturen“.

Buchgestaltungen und andere Beispiele angewandter Kunst

Furoshiki von Hundertwasser

Auszeichnungen

Ehrungen

Straßenschild mit Erläuterung zur Hundertwasser Allee in Salzburg

Nach Hundertwasser wurden die folgenden Straßen und Plätze benannt:

Folgende Schulen wurden in Deutschland nach Hundertwasser benannt:

Ausstellungen (Auswahl)

Werke in Museen

Originalgemälde
Druckgrafische Werke

Institutionen

Hundertwasser-Stiftung Gemeinnützige Privatstiftung

Die Hundertwasser-Stiftung Gemeinnützige Privatstiftung wurde im April 1998 errichtet und ist testamentarische Erbin nach Friedensreich Hundertwasser. Sie hat den Zweck, das Schaffen und das vorhandene Werk des verstorbenen Stifters und Künstlers Friedensreich Hundertwasser zu erhalten und fortzusetzen. Sie ist über ihre Tochtergesellschaft Namida AG (Glarus, Schweiz) Inhaber der Urheberrechte an den Werken des verstorbenen Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung ist berechtigt, die Urheberpersönlichkeitsrechte von Friedensreich Hundertwasser wahrzunehmen. Darüber hinaus befinden sich umfangreiche Immobilien u. a. in Venedig und Neuseeland aus dem Erbe des Künstlers im Besitz der Stiftung.

Kawakawa Hundertwasser Park Charitable Trust

Friedensreich Hundertwassers Tod im Februar 2000 brachte eine Gruppe engagierter Bürger zusammen, die gemeinsam den Kawakawa Hundertwasser Park Charitable Trust gründeten. Sein Ziel ist es, die Erinnerungen an Hundertwassers Leben in seiner Wahlheimat Neuseeland zu bewahren, so dass auch zukünftige Generationen noch von seinen ökologischen Gedanken hoatu ki te tangata („für die Menschen“), die er hier verwirklichte, lernen und über seiner tiefe Verbindung zu den Menschen in Kawakawa erfahren können. Hinter den vom Trust gehüteten Toiletten, an denen Hundertwasser selbst mitgebaut hat, ist der Hundertwasser Park im Entstehen. Der Park wurde im Oktober 2020 eröffnet.

Literatur

Werkverzeichnisse

Monografien

Monografien zur Architektur

Ausstellungskataloge

Filme

Musicals

Das Leben von Hundertwasser wurde auch musikalisch aufgearbeitet. 2004 schuf der österreichische Komponist Roland Baumgartner ein Multimedia-Musical über Hundertwasser, die Musik stammte von Konstantin Wecker. 2022 erfolgte die Uraufführung einer weiteren musikalische Hommage des Komponisten Stefan Holoubek im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen. Autor des Musicals war Rolf Rettberg.

Commons: Friedensreich Hundertwasser – Album mit Bildern
Commons: Friedensreich Hundertwasser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Friedensreich Hundertwasser – Zitate

Einzelnachweise

  1. ↑ Siehe zur Namensgebung Pierre Restany: Die Macht der Kunst, Hundertwasser. Der Maler-König mit den fünf Häuten. Taschen, Köln 2003, ISBN 978-3-8228-6598-9, S. 16.
  2. ↑ Erst sehr viel später erfuhr Hundertwasser, dass sich der Name Stowasser etymologisch aus dem Tiroler Dialekt herleitet und eigentlich „Stauwasser“ (Stehwasser) bedeutet. Vgl. Wieland Schmied (Hrsg.): Hundertwasser 1928-2000. Catalogue Raisonné / Werkverzeichnis. Vol. I: Wieland Schmied: Persönlichkeit, Leben, Werk. Taschen, Köln 2000, S. 35.
  3. ↑ Pfarre St. Josef zu Margareten, Taufbuch 01-072, 1894, S. 3. 3. Eintrag, abgerufen am 21. März 2025.
  4. ↑ Geburtenbuch der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Q 1894 Juli.–Dez., Geburtsbuch 43, Nr. 2616, 5. Eintrag von unten (Faksimile bei FamilySearch, kostenlose Registrierung erforderlich).
  5. ↑ Friedensreich Hundertwasser. In: kolhammer-mahringer.at. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. März 2022; abgerufen am 29. März 2022.
  6. ↑ „Erinnerungen an Horn“ in Buchform. In: noen.at. 24. Juni 2014, abgerufen am 29. März 2022.
  7. ↑ 350 Jahre Schola Hornana: Von der Lese- und Schreibschule zum Gymnasium 2007. In: diepresse.com. 6. Oktober 2007, abgerufen am 29. März 2022.
  8. ↑ Andrea C. Fürst: Hundertwasser in den Farben seines Malpinsels. Gudrun Publishing, London 2017, S. 8.
  9. ↑ Andrea C. Fürst, in: Hundertwasser in den Farben seines Malpinsels. Gudrun Publishing, London 2017, S. 9.
  10. ↑ Bazon Brock: Wellenlinien im gestauten Wasser. In: Hundertwasser, Gegen den Strich. Katalog der Ausstellung, Kunsthalle Bremen. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2012, S. 150.
  11. ↑ Alexandra Matzner: Hundertwasser, Japan und die Avantgarde. Über die Ausstellung „Hundertwasser, Japan und die Avantgarde“ im Belvedere 6. März–30. Juni 2013. Online, abgerufen am 18. Jänner 2016.
  12. ↑ Siehe Wieland Schmied (Hrsg.): Hundertwasser 1928-2000, Catalogue Raisonné / Werkverzeichnis. Vol. I: Schmied, Wieland: Persönlichkeit, Leben, Werk. Taschen, Köln 2000, S. 35.
  13. ↑ Jasper Sharp: Österreich und die Biennale Venedig 1895-2013. Verlag für moderne Kunst Nürnberg, Nürnberg 2013, S. 68, 331–333.
  14. ↑ siehe die Impressen diverser Kunstdrucke mit Copyright Gruener Janura AG sowie auch Kataloge wie z. B. Hundertwasser Friedensreich Regentag, Kat. der Ausstellung Museum Ludwig, Köln 1980.
  15. 1 2 3 Andreas Wetz: Hundertwassers verschollenes Millionenerbe. In: Die Presse.com., 9. Februar 2013.
  16. ↑ Erika Schmied, W. Schmied: Hundertwassers Paradiese. Das verborgene Leben des Friedrich Stowasser. Knesebeck, München 2003, ISBN 978-3-89660-179-7.
  17. ↑ Erich Mursch-Radlgruber: Friedensreich Hundertwasser, ein ökologischer Visionär. In: Kat. der Ausstellung im KunstHausWien: Hundertwasser – Die Kunst des grünen Weges. Prestel Verlag, München 2011, S. 157.
  18. ↑ Georg Friedrich Haas geht in seinem Buch "Durch vergiftete Zeiten. Memoiren eines Nazibuben" (Wien 2022) auch auf das Leben seines Bruders Roland, der bei Hundertwasser studierte, ein und zeichnet ein eher negatives Bild von Hundertwasser als Lehrer: „Anfang der 80er-Jahre. Der Herr Professor [Friedensreich Hundertwasser] hat sich monatelang nicht in der Akademie blicken lassen. Seine Lehrtätigkeit hat sich darauf beschränkt, eine besprochene Tonbandkassette vom anderen Ende der Welt nach Wien zu schicken. In andächtiger Vertiefung lauschen seine Schüler der Stimme des Meisters, die aus dem Lautsprecher tönt. Und Roland Haas steht auf und geht. Später ist eine kleine (und erfolglose) Studentenrevolte daraus geworden. Aber es war nicht die Nichterfüllung der Lehraufgaben des Leiters der Meisterklasse, die Roland aktiv werden ließ – unerträglich für ihn war die pathetische Ehrfurcht, mit der seine Kommilitonen auf die groteske Situation reagiert hatten.“ (S. 257)
  19. 1 2 „Das darf ich nicht, Joram hat mir das doch verboten“., Die Presse, 5. April 2013. In: diepresse.com
  20. ↑ Hannah Jonas: Nur nichts Gerades! In: sendbote.com. 28. Januar 2025, abgerufen am 7. Januar 2026.
  21. ↑ Hundertwasser-Sonderbriefmarke für Nationalpark Donau-Auen (Memento vom 29. Juli 2019 im Internet Archive), auf post.at
  22. ↑ Conrad Seidl: Hainburg Besetzer setzen auf „Doppelstrategie“. In: Kurier, 12. Dezember 1984.
  23. ↑ Bilder der Nummerntafeln (Memento vom 4. November 2013 im Internet Archive) im Lehrerweb.
  24. ↑ Fragen an Friedensreich Hundertwasser. In: Der Spiegel. Nr. 48, 1988, S. 259 (online – 28. November 1988, Interview).
  25. ↑ Walter Schurian (Hrsg.): Hundertwasser – Schöne Wege, Gedanken über Kunst und Leben, Texte und Manifeste von Hundertwasser. Langen Müller Verlag, München 2004, S. 55f, 329.
  26. ↑ Kunst Haus Wien, auf kunsthauswien.com, abgerufen am 15. April 2023
  27. ↑ Wieland Schmied (Hrsg.): Hundertwasser 1928-2000, Catalogue Raisonné. Vol. I: Wieland Schmied: Persönlichkeit, Leben, Werk. Vol. II: Andrea Christa Fürst: Werkverzeichnis. Taschen, Köln 2002.
  28. 1 2 Website der Hundertwasser Gemeinnützigen Privatstiftung
  29. ↑ ORF-Kulturmontag. 16. November 2008.
  30. ↑ Markus R. Leeb: 150 Millionen weg! Hundertwassers Tochter: „Ich wurde um mein Erbe betrogen“. In: News, 1. August 2013, S. 16ff.
  31. ↑ Schremmer, Ernst (Hrsg.): Troppau. Schlesische Hauptstadt zwischen Völkern und Grenzen. Berlin – Bonn 1984.
  32. ↑ Schremmer, Ernst (Hrsg.): Troppau. Schlesische Hauptstadt zwischen Völkern und Grenzen. Berlin – Bonn 1984, S. 70: „sein Enkel ist der Maler Friedensreich Stowasser-Hundertwasser, der ihm an Originalität nicht nachsteht“.
  33. ↑ Hundertwasser Archiv, Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung, Wien, Brief von Friedensreich Hundertwasser vom 24. August 1988.
  34. ↑ Martin Pelc: KE STÉMU VÝROČÍ ÚMRTÍ KLASICKÉHO FILOLOGA JOSEFA MARII STOWASSERA ANEB PO STOPÁCH EXCENTRIKA HUNDERTWASSERA DO OPAVY?, in: Acta historica Universitatis Silesianae Opaviensis 4/2011, S. 151-162. (PDF-Download, abgerufen am 9. April 2023).
  35. ↑ Taufbuch | 01-072, auf data.matricula-online.eu, abgerufen am 4. Februar 2025.
  36. ↑ Vgl. Art Souvenir – Hundertwasser in den Farben seines Malpinsels, mit einem Textbeitrag von Andrea Christa Fürst, Gudrun publishing, London 2017, S. 7f.
  37. ↑ Aus: Hundertwasser KunstHausWien. Taschen, Köln 1999, ISBN 3-8228-6613-X.
  38. ↑ Vgl. Art Souvenir - Hundertwasser in den Farben seines Malpinsels, mit einem Text von Andrea Christa Fürst, Gudrun publishing, London 2017, S. 13f.
  39. ↑ Hundertwasser 1928-2000 Catalogue Raisonné, Band 1: Andrea C. Fürst, Taschen, Köln 2002, S. 52.
  40. ↑ Walter Koschatzky: Friedensreich Hundertwasser. Das vollständige druckgrafische Werk 1951–1986. Fribourg, Office du Livre; Orell Füssli Verlag, Zürich/Schwäbisch Hall 1986.
  41. ↑ Vgl. Hundertwasser 1928-2000 Catalogue Raisonné, Band 1: Andrea C. Fürst, Taschen, Köln 2002, S. 900 ff.
  42. ↑ Hundertwasser 1928-2000, Catalogue Raisonné. Vol. II: Fürst, Andrea Christa: Werkverzeichnis. Taschen, Köln 2002, S. 737 f.
  43. ↑ Koschatzky, Walter: Friedensreich Hundertwasser. Das vollständige druckgraphische Werk 1951–1986, Fribourg: Office du Livre; Zürich/Schwäbisch Hall: Orell Füssli Verlag, 1986.
  44. ↑ Siehe dazu Hundertwassers Text in: Katalog der Ausstellung: Hundertwasser, Museum für Angewandte Kunst, Wien 1978, S. 6.
  45. ↑ Vgl. Hundertwasser 1928-2000, Catalogue Raisonné, Band 2 von Andrea Christa Fürst, Taschen, Köln 2002, S. 53.
  46. ↑ Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur. In: hundertwasser.at, 1958/1959/1964.
  47. ↑ Siehe: Wieland Schmied: Hundertwasser 1928–2000. Catalogue raisonné. Köln: Taschen 2000/2002, Band 2, S. 1167.
  48. ↑ Siehe: Wieland Schmied: Hundertwasser 1928–2000. Catalogue raisonné. Köln: Taschen 2000/2002, Band 2, S. 1177
  49. ↑ HUNDERTWASSER Die Kunst des grünen Weges. The Art of the Green Path, S. 128f + 206f, Herausgeber Andreas Hirsch für das KUNST HAUS WIEN, Prestel Verlag; Bilingual, 2011
  50. ↑ Siehe: Wieland Schmied: Hundertwasser 1928–2000. Catalogue raisonné. Köln: Taschen 2000/2002, Band 2, S. 1178
  51. ↑ Zu dieser grundsätzlichen Tendenz vgl. Robert Schediwy: Hundertwassers Häuser. Edition Tusch, Wien 1999.
  52. ↑ Vgl. Liesbeth Wächter-Böhm in Die Presse vom 31. Dezember 1993 oder Dietmar Steiner im Kurier vom 10. April 1994. Wächter-Böhm bezeichnete die Ausbreitung der Hundertwasserbauten als „Beulenpest“, Steiner als „Krebsgeschwür“.
  53. ↑ Michael Martens: Kommt Ihre Kunst ohne Lüge nicht aus, Herr Hundertwasser? In: Die Welt. 2. November 1998, abgerufen am 4. Februar 2025.
  54. ↑ Manifest Die heilige Scheiße (Memento vom 26. April 2012 im Internet Archive)
  55. ↑ zitiert bei: Robert Schediwy: Hundertwassers Häuser. Edition Tusch, Wien 1999, S. 12.
  56. ↑ Hundertwasserhaus, auf grugapark.de, abgerufen am 15. April 2023
  57. ↑ Fnaz Dosch: Donauwerften mit Geschichte, Suttonverlag, Erfurt 2011. S. 46. Online, abgerufen am 20. August 2017.
  58. ↑ Hundertwasser 1928-2000, Catalogue Raisonné, Band 1: Andrea C. Fürst, Köln: Taschen 2002, S. 52
  59. ↑ Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung, Wien, Österreich: Das graphische Werk. In: Hundertwasser.de. 25. Januar 2020, abgerufen am 31. Mai 2021.
  60. ↑ Hundertwasser. Münz-Skulptur. ars mundi Edition Max Büchner GmbH, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. November 2019; abgerufen am 24. Februar 2021.
  61. ↑ Hundertwasser. 100 JAHRE KAPSCH JUBILÄUMSMÜNZE. Die Hundertwasser gemeinnützige Privatstiftung Wien, abgerufen am 24. Februar 2021.
  62. ↑ Friedensreich Hundertwasser – Die Ernte der Träume. Sammlung Würth im Forum Würth Arlesheim, abgerufen am 12. Februar 2014
  63. ↑ http://www.fen-net.de/~ba400/Hundertwasser/Hundertwasser_Adelsdorf_2009.mht, Hundertwasser-Ausstellung in Adelsdorf, vom 19. September bis 11. Oktober 2009
  64. ↑ Hundertwassers letztes Bild im KunstHausWien. Stadt Wien Presse-Service, 18. Februar 2010, abgerufen am 27. Juli 2026.
    Rauch in Grün. Stadt Wien Presse-Service, 18. Februar 2010, abgerufen am 27. Juli 2026.
  65. ↑ Hundertwasser: Japan und die Avantgarde, Belvedere Wien, 2013 (Memento vom 22. Juni 2015 im Internet Archive), abgerufen am 22. Juni 2015.
  66. ↑ Bezirksamt Neukölln, Pressemitteilung, abgerufen am 21. Juni 2017
  67. ↑ Charlotte Heß: Eine Geburtstags-Werkschau. In: Art.5 III. 15. Dezember 2023, abgerufen am 7. Februar 2024.
  68. 1 2 Claudia Ihlefeld: Max-Beckmann-Selbstporträt ab 23. September im Museum Würth 2 in Künzelsau. In: Heilbronner Stimme. 18. August 2023, abgerufen am 7. Februar 2024.
  69. ↑ Kawakawa’s Memorial Park uses green materials like Abodo timber as a tribute to the ecological legacy of Hundertwasser., auf abodo.co.nz, abgerufen am 15. April 2023
  70. ↑ Hundertwassers Regentag. Dokumentarfilm über Friedensreich Hundertwasser 1972. Schamoni Film und Medien GmbH, abgerufen am 1. Januar 2017.
  71. ↑ „Füssen bringt Hundertwasser-Musical auf die Bühne“. In: www.br.de. 28. Oktober 2022, abgerufen am 30. Oktober 2022.
Personendaten
NAME Hundertwasser, Friedensreich
ALTERNATIVNAMEN Stowasser, Friedrich (Geburtsname); Hundertwasser, Friedensreich Regentag Dunkelbunt
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Künstler
GEBURTSDATUM 15. Dezember 1928
GEBURTSORT Wien
STERBEDATUM 19. Februar 2000
STERBEORT auf der Queen Elizabeth 2 vor Australien