| Hundsrauken | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Erucastrum | ||||||||||||
| C.Presl |
Die Hundsrauken (Erucastrum) bilden eine Pflanzengattung, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört.


Hundsrauken-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern. Sie besitzen einfache Trichome oder sind unbehaart. Während die unteren, bodennahen Blätter versetzt angeordnet sind, setzen höher ausgebildete Blätter beidseitig am Stängel an. Die Blattspreite ist einfach bis gelappt.
Die Blüten stehen in endständigen traubigen Blütenständen zusammen.
Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die Farbe der vier Blütenkronblätter reicht von kräftigem gelb über hellgelb bis weiß und zu grünlich. Der Griffel endet in einer kopfigen oder zweiästigen Narbe. Es werden meist vierkantige Schoten mit zwei gekielten Klappen ausgebildet, in denen die eiförmigen bis länglichen Samen einreihig angeordnet sind.
Ursprüngliche Hauptverbreitungsgebiete sind das Mittelmeergebiet, Makaronesien sowie Mittel- und Südeuropa. Weitere natürliche Vorkommen findet man im südöstlichen, nordwestlichen und nördlichen Europa, im nördlichen, östlichen und südlichen Afrika, auf der Arabischen Halbinsel und der Kaukasusregion. Heute sind Hundsrauken in weiteren Regionen der Erde Neophyten.
Hundsrauken wachsen vornehmlich an sonnigen und nährstoffreichen Ruderalstandorten.
Die Erstveröffentlichung des Gattungsnamens Erucastrum erfolgte 1826 durch Karl Bořiwog Presl in Flora Sicula, Band 1, S. 92. Ein Synonym ist Kibera Adans.
Weltweit sind etwa 25 Arten bekannt. In Mitteleuropa vorkommende Arten sind:
Die weiteren Arten sind: